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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.mehr »

 
 
 

BDEW-Jahresbericht 2009: Streitfragen!


Netze vs. Erneuerbare
Dezentrale Strukturen vs. Großkraftwerke
Kartellrecht vs. Wasserpreise

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BDEW zur geplanten Reduzierung der Städtebauförderung:

Kürzung des Stadtumbau-Programms kontraproduktiv

Berlin, 2. September 2010 - Das Stadtumbau-Programm des Bundes und der Länder hat sich bei der Bewältigung des demografischen Wandels auf kommunaler Ebene bewährt und sollte daher in vollem Umfang weitergeführt werden. Die Mittel dieses Programms jetzt wie geplant drastisch zu kürzen, wäre kontraproduktiv: In Gebieten mit stark rückläufigen Einwohnerzahlen sind Anpassungen der Infrastruktur insbesondere in den Bereichen Fernwärme und Wasserver- und Abwasserentsorgung dringend notwendig. Mit dem Förderprogramm können die in den Bundesländern anstehenden Umbaukosten gedämpft und damit Kommunen und Verbraucher entlastet werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) appelliert daher an die Bauminister des Bundes und der Länder, sich für eine Fortführung der Städtebauförderung in vollem Umfang einzusetzen. mehr »
 

BDEW zur Bekanntgabe der Energieszenarien:

Müller: Jetzt ist politische Entscheidung gefordert

Berlin, 30. August 2010 - "Mit der Vorlage der Energieszenarien sind wir auf der Zielgeraden des energiepolitischen Gesamtkonzepts. In den nächsten vier Wochen muss die Bundesregierung eine politische Entscheidung über das Energiesystem der Zukunft treffen. Auf der Grundlage zahlreicher Berechnungen und Diskussionsbeiträge sollte nun Raum für Vernunft und eine sachliche Abwägung für die Politik sein. Ich hoffe sehr, dass die Bundesregierung in der nächsten Zeit alle betroffenen Interessengruppen anhört, um sich ein konkretes Bild zu machen. Insbesondere bei der Frage einer wettbewerbsneutralen Ausgestaltung der Laufzeitverlängerung ist der BDEW der einzige, der alle Unternehmen quer durch alle Sparten, Größen und Wertschöpfungsstufen vertreten kann. Die deutsche Energiewirtschaft erwartet mit dem energiepolitischen Gesamtkonzept klare Rahmenbedingungen für die anstehenden Milliardeninvestitionen." Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), heute zur Vorstellung der Energieszenarien, die die Bundesregierung von insgesamt drei Instituten berechnen ließ. mehr »
 

BDEW legt Gutachten zu Dienstleistungskonzessionen vor:

Neue EU-Richtlinie zu Konzessionen nicht erforderlich

Berlin, 25. August 2010 - Die Europäische Kommission prüft derzeit, einen Vorschlag für eine EU-Richtlinie zu Konzessionen vorzulegen. Einen Schwerpunkt sollen dabei insbesondere Dienstleistungskonzessionen bilden. Der Richtlinien-Entwurf soll ein eigenes Vergaberecht für Konzessionen beinhalten. Ein aktuelles Rechtsgutachten im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigt eindeutig, dass eine solche europäische Gesetzgebung zu Dienstleistungskonzessionen grundsätzlich nicht erforderlich ist. "Das jetzige EU-Recht und die entsprechenden Entscheidungen des EuGH geben die wesentlichen Grundsätze für Dienstleistungskonzessionen bereits klar und verbindlich vor", erläuterte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des BDEW. mehr »