• Verband
  • Energie
  • Wasser/Abwasser
  • Presse
  • MAGAZIN
  • Service
  • Übersicht

Verband

Erdgas, Strom und Heizwärme sowie Wasser und Abwasser. Der BDEW vertritt über 2000 Unternehmen.

Zum Verband

MAGAZIN

"Zweitausend50" - das Online-Magazin

STARTSEITE

Service

Der BDEW erarbeitet Branchenpositionen, findet Lösungen, erstellt Zahlenmaterial und Grafiken und bereitet diverse Informationen rund um die Themen der Energie- und Wasserwirtschaft auf.

Drucken

Ge­mein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung

Verbände der Was­ser­wirt­schaft zum 2. Na­tio­na­len Was­ser­fo­rum des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums:

Wasser ist sys­tem­re­le­vant: Vorrang der öf­fent­li­chen Was­ser­ver­sor­gung bei Nut­zungs­kon­kur­ren­zen / Wasserver– und Ab­was­ser­ent­sor­gung sichern

Kli­ma­wan­del, de­mo­gra­fi­sche Ent­wick­lun­gen, wachsende Nut­zungs­kon­kur­ren­zen um das kühle Nass, In­fra­struk­tur­ent­wick­lung, IT-Si­cher­heit, Spu­ren­stof­fe: Die Was­ser­wirt­schaft in Deutsch­land steht vor zahl­rei­chen Her­aus­for­de­run­gen. Das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um hat deshalb einen na­tio­na­len Was­ser­di­alog ins Leben gerufen. Die

Er­geb­nis­se dieses Dialogs sollen auch ein Baustein der vom Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um geplanten „Na­tio­na­len Was­ser­stra­te­gie“ sein. Im Rahmen des na­tio­na­len Was­ser­di­alogs findet heute das zweite nationale Was­ser­fo­rum in Berlin statt.

Hierzu erklären die Verbände der Was­ser­wirt­schaft, die sich intensiv am Na­tio­na­len Was­ser­di­alog beteiligt und den Prozess kon­struk­tiv begleitet haben:

„Wir begrüßen es sehr, dass das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um mit dem Na­tio­na­len Was­ser­di­alog die Her­aus­for­de­run­gen für eine nach­hal­ti­ge und zu­kunfts­fes­te Was­ser­wirt­schaft in den Fokus rückt und ihr einen hohen po­li­ti­schen Stel­len­wert beimisst. Der Prozess hat noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, sich diesen Her­aus­for­de­run­gen in einem ge­mein­sa­men Dialog zu stellen.

Für die Was­ser­wirt­schaft steht dabei im Vor­der­grund, dass Was­ser­ver- und Ab­was­ser­ent­sor­gung auch 2050 weiterhin als Kern­leis­tun­gen der Da­seins­vor­sor­ge zur kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung gehören. In der jetzt an­ste­hen­den Ent­wick­lung einer Was­ser­stra­te­gie müssen ge­mein­sa­me Lösungen ins­be­son­de­re zu folgenden Her­aus­for­de­run­gen gefunden werden:

    • Die heute schon sicht­ba­ren Folgen des Kli­ma­wan­dels mit Trocken- und Hit­ze­pe­ri­oden sowie Stark­re­ge­ner­eig­nis­sen erfordern In­ves­ti­tio­nen in was­ser­wirt­schaft­li­che In­fra­struk­tu­ren und ein in­tel­li­gen­tes Ma­nage­ment der Was­ser­res­sour­cen. Die hohe Ver­sor­gungs­si­cher­heit und -qualität muss bezahlbar bleiben. Auch dort, wo immer weniger Menschen leben.

    • Mit Blick auf die zu­neh­men­den kli­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen brauchen wir ein Umdenken hin zu einer was­ser­sen­si­blen Stadt­ent­wick­lung

    • Schon heute nehmen vie­ler­orts Nut­zungs­kon­kur­ren­zen um die re­gio­na­len Was­ser­res­sour­cen zu. Umso wichtiger ist es, den Vorrang für die öf­fent­li­che Was­ser­ver­sor­gung si­cher­zu­stel­len. Wasser ist sys­tem­re­le­vant.

    • Für ein ganz­heit­li­ches Ge­wäs­ser­schutz­kon­zept muss das Vorsorge- und Ver­ur­sa­cher­prin­zip gestärkt werden. Für alle Be­tei­lig­ten müssen Anreize ge­schaf­fen werden, den Ge­wäs­ser­schutz zu ver­bes­sern und Einträge von Spu­ren­stof­fen, Mi­kro­plas­tik und Co. möglichst an der Quelle zu vermeiden.

    • Erreichte Hy­gie­ne­maß­stä­be dürfen nicht abgesenkt werden, wenn Ge­sund­heits- und Res­sour­cen­schutz gewahrt und ver­bes­sert werden sollen.

    • Die laufende Di­gi­ta­li­sie­rung in der Was­ser­wirt­schaft wird die Leis­tungs­fä­hig­keit der Was­ser­wirt­schaft weiter ver­bes­sern. Dabei kommt der IT-Si­cher­heit der Anlagen eine hohe Bedeutung zu.

    • Die Was­ser­wirt­schaft leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag zur En­er­gie­wen­de. Die En­er­gie­rück­ge­win­nung aus Klär­schlamm und Ab­was­ser­wär­me sind kli­ma­po­li­tisch sinnvoll und gewollt. Dieser Beitrag zur Er­rei­chung der Kli­ma­neu­tra­li­tät muss durch deutliche Ent­las­tun­gen im En­er­gie­wirt­schafts- und –steu­er­recht auch un­ter­stützt werden.

    Die Verbände der Was­ser­wirt­schaft werden sich entlang dieser zentralen Aspekte auch weiterhin kon­struk­tiv in den Na­tio­na­len Was­ser­di­alog des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums ein­brin­gen.“


    Weitere In­for­ma­tio­nen:

    Bun­des­ver­band der Energie- und Was­ser­wirt­schaft (BDEW)

    Jan Ulland

    Telefon: (030) 300199-1160

    presse@​bdew.​de

    Deutscher Verein des Gas- und Was­ser­fa­ches (DVGW)

    Lars Wagner

    Telefon: (030) 79 47 36-64

    presse@​dvgw.​de

    Verband kom­mu­na­ler Un­ter­neh­men (VKU)

    Stefan Luig

    Telefon: 0170 8580226

    luig@​vku.​de

    Die Mit­glieds­un­ter­neh­men des BDEW Bun­des­ver­band der Energie- und Was­ser­wirt­schaft stehen für jeweils rund 90 Prozent des Strom- und des Erd­gas­ab­sat­zes in Deutsch­land. Darüber hinaus für gut 60 Prozent des Nah- und Fern­wär­me­ab­sat­zes, 80 Prozent der Trink­was­ser-För­de­rung sowie rund ein Drittel der Ab­was­ser­ent­sor­gung in Deutsch­land. Außerdem vereinen wir 95 Prozent der Stromund Gas­netz­län­ge sowie 78 Prozent der Wärme-bzw. Käl­tenetz­län­ge.

    Der Deutsche Verein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V. (DVGW) fördert das Gas- und Was­ser­fach mit den Schwer­punk­ten Si­cher­heit, Hygiene und Um­welt­schutz. Mit seinen über 13.600 Mit­glie­dern er­ar­bei­tet der DVGW die allgemein an­er­kann­ten Regeln der Technik für Gas und Wasser. Der Verein initiiert und fördert For­schungs­vor­ha­ben und schult zum gesamten The­men­spek­trum des Gas- und Was­ser­fa­ches. Darüber hinaus unterhält er ein Prüf- und Zer­ti­fi­zie­rungs­we­sen für Produkte, Personen sowie Un­ter­neh­men. Die tech­ni­schen Regeln des DVGW bilden das Fundament für die tech­ni­sche Selbst­ver­wal­tung und Ei­gen­ver­ant­wor­tung der Gas- und Was­ser­wirt­schaft in Deutsch­land. Sie sind der Garant für eine sichere Gas- und Was­ser­ver­sor­gung auf in­ter­na­tio­nal höchstem Standard. Der ge­mein­nüt­zi­ge Verein wurde 1859 in Frankfurt am Main gegründet. Der DVGW ist wirt­schaft­lich un­ab­hän­gig und politisch neutral.

    Der Verband kom­mu­na­ler Un­ter­neh­men (VKU) vertritt rund 1.500 Stadt­wer­ke und kom­mu­nal­wirt­schaft­li­che Un­ter­neh­men in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Ab­fall­wirt­schaft sowie Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on. Die kommunale Was­ser­wirt­schaft hat im VKU eine ei­gen­stän­di­ge In­ter­es­sen­ver­tre­tung, die für den Vorrang kom­mu­na­ler Ver­ant­wor­tung in der Trink­was­ser­ver- und Ab­was­ser­ent­sor­gung steht. Der VKU vertritt seine Mit­glie­der in ordnungs- und umwelt- sowie wirt­schafts­po­li­ti­schen Fragen auf Landes-, na­tio­na­ler und eu­ro­päi­scher Ebene.

    Suche