23. März 2016

Fortführung und Neuausrichtung KfW-Förderung Batteriespeicher

Seit dem 1. März 2016 können wieder Anträge zur Finanzierung von Batteriespeichern in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage gestellt werden.

Wichtige Änderungen sind:

  • Beschränkung der Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage auf 50 Prozent der installierten Leistung (zuvor: 60 Prozent).
  • Für die geförderten Batterien muss eine Zeitwertersatzgarantie von 10 Jahren vorliegen (zuvor: 7 Jahre).
  • Die aktuelle Richtlinie sieht derzeit nur Zusagen nach De-Minimis (Komponente 1) vor, daher sind Landwirte aktuell nicht antragsberechtigt.
  • Die Höhe der Tilgungszuschüsse im Programmzeitraum (bis Ende 2018) gestaltet sich degressiv, das heißt in Abhängigkeit des Antragszeitraums von 25 Prozent bis 10 Prozent der förderfähigen Kosten.


Zusagen für Tilgungszuschüsse stehen unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Mitteln aus dem Bundeshaushalt für Tilgungszuschüsse. Wenn die jährlichen Budgets für Tilgungszuschüsse mit Zusagen voll belegt sind, können keine weiteren Zusagen mehr ausgesprochen werden.

Die Förderung erfolgt im Programm "Erneuerbare Energien Speicher" (Nummer 275). Am 29. Februar 2016 wurde die zugehörige überarbeitete Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Bundesanzeiger veröffentlicht (Förderbekanntmachung BAnz AT 29.02.2016 B1).

Aktuell wird im DIN die EnEV-Norm DIN V 18599 überarbeitet. Unter anderem soll es zukünftig möglich sein, damit Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaikanlage für Gebäude energetisch zu bewerten. Die Beratungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen.

Details zur Batterieförderung durch die KfW können den Anlagen entnommen werden.


Weitere Informationen

Boris Safner
Geschäftsbereich Energieeffizienz
Telefon 0 30 / 300 199-1376
E-Mail boris.safner@bdew.de

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