22. November 2012, Berlin

BDEW zu "Runder Tisch Stromsparinitiative" des Bundesumweltministeriums:

Energieversorger bieten qualifizierte Beratung an

86 Prozent der BDEW-Mitglieder helfen Kunden beim Senken des Energieverbrauchs / Rund 31 Prozent der Haushalte besitzen bereits effiziente Kühlgeräte

Berlin, 22. November 2012 - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) engagiert sich als Partner bei der Stromsparinitiative des Bundesumweltministeriums. "Strom und Wärme bestimmen wesentlich den Energieverbrauch und die Energiekosten der privaten Haushalte. Verhaltensänderungen und der richtige Einsatz effizienter Technik sind der Schlüssel zur Senkung des Verbrauchs und der Kosten. Hier kann eine qualifizierte Energieberatung helfen. Die Stromsparinitiative von Bundesumweltminister Peter Altmaier will den damit verbundenen Möglichkeiten zu Recht mehr Gewicht verleihen und dazu alle Akteure einbinden, die den Kunden eine qualifizierte Beratung anbieten können. Dies ist für unsere Mitgliedsunternehmen eine gute Möglichkeit, ihre Kompetenz im Bereich der Energieeffizienz einzubringen." Das sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, nach der Sitzung des Runden Tisches zur Stromsparinitiative des Bundesumweltministeriums.

Bereits 86 Prozent der BDEW-Mitgliedsunternehmen bieten den privaten Haushalten eine Energieberatung an, sogar 70 Prozent in Servicezentren direkt vor Ort. "Ich gehe davon aus, dass die Beteiligung des BDEW an der Stromsparinitiative die Nachfrage nach diesen Angeboten weiter steigern wird. Dabei ist die Umsetzung eines Stufenkonzepts von der hochwertigen Online-Beratung bis zur persönlichen Beratung vor Ort der richtige Weg", erklärte Müller.

Schon jetzt gebe es aufgrund der bestehenden Informations- und Beratungsmöglichkeiten beim Kauf von Haushaltsgeräten Verhaltensänderungen bei den Kunden: Im Vergleich zu 2007 hat sich beispielsweise der Bestand der Haushaltsgeräte hin zu den besten Energie-Labelklassen signifikant weiterentwickelt. Im Jahr 2007 besaß fast kein Haushalt ein A+ oder A++ Gerät. Hingegen gaben 2011 bereits 30,6 Prozent an, ein Kühlgerät der Klassen A+, A++ oder A+++ zu besitzen, bei Gefriergeräten waren es immerhin 23,6 Prozent. Das ist das Ergebnis einiger Hunderttausend kostenloser Online-Stromchecks der EnergieAgentur Nordrhein-Westfalen, die bundesweit zwischen 2007 und 2011 durchgeführt und jetzt durch das Forschungsinstitut EEFA in Münster ausgewertet wurden. Die Analyse wurde gemeinsam von der Energieagentur, dem BDEW und seiner Marktpartnerorganisation HEA veranlasst, die zudem Partner von www.ganz-einfach-energiesparen.de sind, einer Website mit Energiespar-Tools zu den Bereichen Bauen, Wohnen und Elektrogeräte.

"Diese Ergebnisse belegen das wachsende Bewusstsein bei den teilnehmenden Haushalten an den Stromchecks für Energieverbrauch und Komfortaspekte. Um diese Entwicklung weiter zu stärken, kann die Stromsparinitiative der qualifizierten und technologieoffenen Energieberatung aller Akteure des Runden Tisches Flügel verleihen", so Müller.

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