09. Juli 2014, Berlin

Statement für die Presse:

BDEW zur heute veröffentlichten Studie der dena zur Einführung von Smart Metern

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärt zur heute veröffentlichten Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) zur Einführung von Smart-Metern:

"Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat heute die Ergebnisse ihrer neuen Smart-Meter-Studie veröffentlicht. Nach einer ersten Bewertung durch den BDEW ist vor allem die darin enthaltene, sehr detaillierte Kostenschätzung ein wichtiger Beitrag für den Rollout von Smart-Metern in Deutschland. Das Gutachten beziffert die durchschnittlichen Investitionen für eine Million Zählpunkte zwischen 467 bis 837 Millionen Euro – in Abhängigkeit vom Anteil der intelligenten Zähl- und Messsysteme. In Verbindung mit der Empfehlung der Kosten-Nutzen-Analyse von Ernst & Young aus dem vergangenen Jahr, intelligente Zähler an 50 Millionen Messpunkten in Deutschland zu installieren, summierten sich die notwendigen Investitionen für den Rollout damit auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.

Der BDEW hat mehrfach darauf hingewiesen, dass diese hohen Kosten durch die derzeitige Regulierung nicht abgebildet werden. An dieser Stelle brauchen wir deswegen dringend eine Weiterentwicklung der Anreizregulierung. Der BDEW hat dafür bereits im März 2014 einen leicht umsetzbaren Vorschlag vorgelegt. Die Novelle der Anreizregulierungsverordnung ist für das Jahr 2015 vorgesehen. Die Einführung von intelligenten Zählern und Messsystemen und die Weiterentwicklung dieser Verordnung müssen aufeinander abgestimmt sein. Vom Rechtsrahmen hängt auch ab, ob Kosten beim Netzausbau durch den Einsatz von intelligenten Messsystemen eingespart werden könnten."

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