10. Juni 2017

Statement für die Presse:

BDEW zu heutiger UBA-Nitrat-Studie: Kostenlawine droht

Das Umweltbundesamt hat heute eine Studie zu den Kosten der Überdüngung veröffentlicht. Hierzu erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser:

"Die Studie des Umweltbundesamts zeigt, wie dringend wir wirksame und nachhaltige Maßnahmen gegen die Überdüngung brauchen. Ohne eine deutliche Reduzierung der Nitrateinträge in die Umwelt droht uns eine Kostenlawine. Was bislang von der Bundesregierung in punkto Düngerecht auf den Weg gebracht wurde, reicht nicht aus, um die drohende Kostenbelastung für die Verbraucher zu verhindern. Das gilt insbesondere für die Trinkwasserpreise: Wenn sich die gängige Düngepraxis jetzt nicht ändert, könnte Trinkwasser in einigen Regionen auch nach BDEW-Berechnungen deutlich teurer werden. Denn die zunehmende Verschmutzung des Grundwassers erfordert eine immer kostenintensivere Trinkwasseraufbereitung. Noch kann die Politik das Ruder herumreißen. Dafür müsste sie das Düngegesetz und die Düngeverordnung so verschärfen, dass die Nitratbelastung nachhaltig reduziert wird."

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Ansprechpartner

Jan Ulland
Pressesprecher / Press Spokesman
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