04. Juli 2014

BDEW-Magazin "Streitfragen!": Die Wahrheit liegt auf dem Platz

"Die Wahrheit liegt auf dem Platz", das ist der Titel der neuen Ausgabe von "Streitfragen!". Die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft loten derzeit ihre Chancen im künftigen Energiesystem aus. Dafür sind aber Rahmenbedingungen notwendig, die unternehmerisches Handeln ermöglichen. Welche zukunftsweisenden Geschäftsfelder ergeben sich durch die Energiewende und mit welchen konkreten Modellen können sich die Unternehmen im Markt strategisch positionieren? Warum spielen manche Unternehmen in einer eigenen Liga? Warum sind andere Akteure noch nicht auf Ballhöhe? Machen Sie sich selbst ein Bild und stellen Sie mit den Paninibildchen im Magazin Ihre Mannschaft mit den Protagonisten dieser Ausgabe auf.

Mit der aktuellen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat die Bundesregierung reagiert und bei aller Kritik im Detail eine Basis geschaffen, um die Erneuerbaren schrittweise in den Markt zu führen und sie in die  Systemverantwortung einzubinden. Eine kontrollierte Offensive, die neues Tempo ins Spiel bringt. Im Leitartikel geht Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, darauf ein, spricht sich gegen Staatskraftwerke aus und plädiert dafür, den eingeschlagenen Pfad Richtung Markt nicht mehr zu verlassen.

Detailliert mit der EEG-Novelle beschäftigen sich im Gespräch Jörg Müller, Vorstandsvorsitzender der Enertrag, und Bernhard Beck, Geschäftsführer der Belectric.

Die Arbeitsteilung zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern verändert sich. Die wachsende dezentrale Erzeugung von Ökostrom verlangt immer mehr gemeinsame Anstrengungen, um das Gesamtsystem stabil zu halten. Wer steuert was? Wo werden die Daten verarbeitet? Boris Schucht, Geschäftsführer 50Hertz, und Torsten Maus, Geschäftsführer EWE NETZ, dazu im Doppelinterview "Spannungsgeladenes Zusammenspiel".

Immer mehr Produzenten von Ökostrom müssen künftig die erzeugte Energie außerhalb des Einspeisevergütungsmodells zu Geld machen: Nach und nach wird die so genannte Direktvermarktung auch für kleinere Anlagen Pflicht. Hans Bünting, CEO der RWE Innogy GmbH, und Stefan Jörg Göbel, Geschäftsführer Statkraft Market GmbH, betrachten das als Fortschritt.

Die Energieversorger suchen neue Geschäftsfelder jenseits der Lieferung von Strom, Gas und Wärme. Welche Leistungen und Produkte wünscht der Kunde? Wofür ist er bereit zu bezahlen? Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke AG, und Holger Krawinkel, Geschäftsbereichsleiter beim Bundesverband der Verbraucherzentralenrichte, richten im Magazin den Blick auf aktuelle Herausforderungen und den Markt von morgen.

Viele Energieversorger in Deutschland wollen Kraftwerksblöcke stilllegen. Die große Mehrheit der Anträge dürfte genehmigt werden. Wohin mit den ausrangierten Anlagen? Für die Verschrottung sind sie zu schade, meint Martin Junker von RAG Mining Solutions. Die Tochter der RAG Aktiengesellschaft will einzelne Komponenten und ganze Kraftwerke weltweit vermarkten.

Trotz des Booms der Erneuerbaren Energien steigt der CO2-Ausstoß. Daher sei es höchste Zeit, im Wärmesektor in die Offensive zu gehen, meint GASAG-Chef Stefan Grützmacher. Er sieht Aufstiegschancen für den Energieträger Gas.

Erdgas könnte noch wesentlich stärker zur CO2-Vermeidung und zum Gelingen der Energiewende beitragen. Seitens der Politik brauchen Energieversorgungsunternehmen dafür allerdings verlässliche Spielregeln, die unternehmerisches Handeln ermöglichen. Michael G. Feist, Vorsitzender des Vorstands und kaufmännischer Direktor der Stadtwerke Hannover AG, und Jens Schumann, Leiter des Fernleitungsnetzbetreibers Gasunie, diskutieren Lösungsansätze.

In der Rubrik Wasserwirtschaft sprechen Nathalie Leroy, kaufmännische Geschäftsführerin bei Hamburg Wasser, und Franz Josef Schulte, kaufmännischer Geschäftsführer RWW Rheinisch-Westfälische-Wasserwerksgesellschaft mbH, über ihre Erfahrungen mit neuen Tarifen.


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aus dem Geschäftsbereich Kommunikation

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