02. Juli 2015

KfW verbessert Angebote zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden

Neu in den KfW-Förderangeboten zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden sind Tilgungszuschüsse für Gewerbeimmobilien ab 1. Juli 2015. Wohngebäude erhalten ab 1. August 2015 bessere Förderbedingungen. Kommunale und soziale Nichtwohngebäude sind als effiziente Neubauten ab 1. Oktober 2015 förderfähig.

Unter Verweis auf den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und die beabsichtigte Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor hat die KfW ihre Förderangebote in unterschiedlichen Programmen verbessert. Dazu zählen teilweise verbesserte Zinskonditionen. Wichtiger sind allerdings die Anpassungen der Förderrandbedingungen.

Im KfW-Energieeffizienzprogramm für Gewerbeimmobilien für Neubau und Sanierung gewährt die KfW ab 1. Juli 2015 nunmehr auch Tilgungszuschüsse (KfW-Programme 276, 277, 278).

Im Energieeffizienzprogramm für Produktionsanlagen/ -prozesse (KfW-Programme 292, 293) richtet sich die Förderhöhe ab 1. Juli 2015 nach der Höhe der Energieeinsparung.

Für die Sanierung von Wohnimmobilien (KfW-Programme 151, 152) wird der Kredithöchstbetrag ab 1. August 2015 erhöht. Ab diesem Zeitpunkt gilt das Förderangebot auch für Gebäude, die vor dem 1. Februar 2002 gebaut wurden. Neu ist, dass auch für EinzelmaßnahmenTilgungszuschüsse gewährt werden.

Ab 1. Oktober 2015 sind kommunale Neubauten förderfähig, wenn sie bestimmte Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen. Dies betrifft kommunale und soziale Nichtwohngebäude und auch Einzelmaßnahmen. Bestehende KfW-Programme werden dazu umbenannt und weiterentwickelt. Betroffen sind die KfW-Programme 217, 218, 219 und 220.


Weitere Informationen

Boris Safner
Geschäftsbereich Energieeffizienz
Telefon 0 30 / 300 199-1376
E-Mail boris.safner@bdew.de

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