03. März 2015

HEA-Merkblätter für eine gute und sichere Elektroinstallation

Die HEA-Merkblätter zur Elektroinstallation in Wohngebäuden gibt es bereits seit über 25 Jahren. Sie werden häufig nachgefragt und bieten kurz und klar wichtige fachliche Informationen für Fachhandwerker und Bauherren. Jetzt gibt es die Merkblätter auch kostenlos zum Download auf der Homepage der HEA-Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

Die Merkblätter M1 bis M3 beschreiben allgemeine Planungsgrundlagen und Empfehlungen für eine gute Elektroinstallation, Bestandteile der technischen Gebäudeausrüstung wie beispielsweise den Fundamenterder sowie die fachgerechte Ausführung von Hausanschluss, Hausanschlussraum und Schutzpotentialausgleich. Diese auf jeweils einem DIN-A4-Blatt zusammnengefassten Informationen werden von Netzbetreibern gerne im Rahmen von Anschlussprojekten zur Information von Bauherren verwendet.

  • Merkblatt 1 "Allgemeine Planungsgrundlagen - Empfehlungen"

Die Gebrauchstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit einer elektrischen Anlage wird durch ihren Ausstattungswert nach der von der HEA initiierten Richtlinie RAL-RG 678 definiert. Die verschiedenen Ausstattungsstufen für die raumbezogene Anzahl von Steckdosen, Beleuchtungs- und Kommunikationsanschlüssen geben Bauherren sowie Sanierern Entscheidungsfreiheit und Sicherheit bei der Auswahl ihrer individuellen Elektroinstallation. Das Merkblatt informiert detailliert über die quantitative und qualitative Ausstattung einer elektrischen Anlage.

  • Merkblatt 2 "Hausanschluss, Hausanschlussraum, Schutzpotentialausgleich"

Der elektrische Hausanschluss ist die Schnittstelle zwischen der Elektroinstallation des Gebäudes und dem Stromversorgungsnetz. Er besteht aus Einführungskabel und Hausanschlusskasten. Für die Installation des elektrischen Hausanschlusses sowie anderer Anschlusseinrichtungen, z.B. Fernmeldeanschluss, Gas- und Wasseranschluss usw. ist ein an der Außenwand des Gebäudes gelegener Hausanschlussraum, eine geeignete Anschlusswand oder -nische im Untergeschoss vorzusehen. Das Merkblatt beschreibt die wichtigsten Anforderungen an den elektrischen Hausanschluss.

  • Merkblatt 3 "Fundamenterder"

Ein Erder erhöht die Sicherheit der elektrischen Anlage im hohen Maße. Die Anschlussfahne des Fundamenterders ist im Hausanschlussraum mit der Potentialausgleichschiene zu verbinden. Der Potentialausgleich dient der elektrischen Sicherheit im Haus. Über die Potentialausgleichsschiene werden die verschiedenen metallischen Leitungssysteme, z.B. Wasser- und Gasleitungen sowie der Schutzleiter, verbunden. Wird eine Blitzschutzanlage errichtet, so kann der Fundamenterder auch als Blitzschutzerder genutzt werden. Das Merkblatt beschreibt Ausführung und Installation des Fundamenterders.


Weitere Informationen

Hartmut Zander
Geschäftsbereich Energieeffizienz
Telefon 030 / 300 199-1375
E-Mail hartmut.zander@bdew.de

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