01. Juni 2012

BDEW auf der IFAT ENTSORGA 2012

Die IFAT ENTSORGA fungiert zunehmend als die europäische und internationale Leitmesse im Bereich Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft. 2.939 Aussteller aus 54 Ländern lockten insgesamt 125.000 Besucher an. Der BDEW war auf der IFAT vom 7. bis 11. Mai 2012 in München auf dem Gemeinschaftsstand der DWA vertreten. Schwerpunkte der Konferenzprogrammes waren neben den klassischen Abwasser- und Abfallthemen internationale Themen wie die Probleme von Mega-Cities, Phosphatrecycling aus Klärschlamm sowie die Energiegewinnung aus Abfall. Der diesjährige Besucherrekord zeigte sich auch bei der Nachfrage am BDEW-Stand: Informationen zur Abwasserwirtschaft in Deutschland, ihren Daten, Strukturen, Organisationsformen sowie deren Kommunikation standen im Mittelpunkt.

Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, wies anlässlich der IFAT darauf hin, dass mit Blick auf die von der EU-Kommission geplante Revision der Liste prioritärer Stoffe, deren Eintrag in die Oberflächengewässer der Europäischen Union verringert bzw. ganz eingestellt werden soll (siehe zuletzt BDEW direkt 5/2012), das oberste Ziel sein müsse, Verschmutzungen am Ursprung der Umweltbeeinträchtigung zu vermeiden und so das Verursacherprinzip konsequent umzusetzen. Für die im Entwurf aufgelisteten Arzneimittel seien beispielsweise Maßnahmen bei den Indirekteinleitern wie Krankenhäusern und Spezialkliniken erforderlich. Weyand forderte, dass bei der Revision der Liste prioritärer Stoffe die Gesamtheit der diffusen und punktuellen Einträge sowie der direkten und indirekten Einleitungen für die einzelnen Wasserkörper betrachtet und jeweils die kosteneffizienteste Maßnahmenkombination zum Schutz des Oberflächenwasserkörpers auszuwählen sei. Dies entspreche den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie.


Weitere Informationen

Dr. Michaela Schmitz
Geschäftsbereich Wasser und Abwasser
Telefon 0 30 / 300 199-1200
E-Mail michaela.schmitz@bdew.de

Nach dem Login (oben rechts) finden Mitglieder weitere Informationen und Serviceleistungen.

Anlagen und Materialien

BDEW-Presseinformation