BDEW ruft zur Unterstützung von Flüchtlingen auf

Unterstützung von Flüchtlingen, Foto: dpa

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Europa erlebt zurzeit einen Ansturm von Flüchtlingen und Vertriebenen. Die Bewältigung der Flüchtlingskrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Angesichts der schwierigen Unterbringungs- und Versorgungssituation in Deutschland ruft der BDEW die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft zur Unterstützung auf.

In einem Brief an die Mitgliedsunternehmen schreiben BDEW-Präsident Johannes Kempmann und Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: Energie- und Wasserversorger könnten beispielsweise ungenutzte Liegenschaften, die für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sind, zur Verfügung stellen. Vor allem im Hinblick auf die Herbst- und Wintermonate ist die provisorische Unterbringung etwa in Zelten nicht ausreichend. Aktuell werden insbesondere winterfeste Quartiere benötigt. In Zusammenarbeit mit den Kommunen könnten ungenutzte Gebäude womöglich mit einem kleinen Aufwand wieder nutzbar gemacht werden. Unterstützung wird außerdem bei der Sicherstellung der Energie- oder Wasserversorgung in bereits bestehenden oder geplanten Einrichtungen benötigt. Es mangelt zudem in einigen Orten an Transportmöglichkeiten. Flüchtlinge können außerdem mit der Ausrichtung eines Festes vor Ort willkommen geheißen werden.

Viele Unternehmen engagieren sich bereits für die Opfer von Flucht und Vertreibung. Konkret umgesetzte Ideen können womöglich in anderen Gemeinden und Städten übernommen werden oder als Inspiration dienen. Der BDEW wird gerne über die geleistete Hilfe im Kreise seiner Mitgliedsunternehmen berichten und dadurch weiter zur Hilfe anregen.

"Als tief in diesem Land verwurzelte Branchen dürfen wir nicht abseits stehen bei der Bewältigung dieser Aufgabe. Nur gemeinsam werden wir diese Herausforderung bewältigen können. Deshalb bitten wir die BDEW-Mitgliedsunternehmen um Hilfe für die Flüchtlinge", sagten Johannes Kempmann und Hildegard Müller.

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