13. Juni 2013

Das Streben nach Eigenversorgung - Kommunen, Industrie und Bürger

Dialog Direkt!

Den eigenen Strom selbst erzeugen und damit unabhängig werden? Diese Idee findet in Industrie, Privathaushalten aber auch in Kommunen immer mehr Anhänger. Die Gründe sind vielschichtig: Für Industriebetriebe kann die Versorgungssicherheit ein Argument für den Einstieg in die Stromversorgung sein. Ein eigenes Kraftwerk kann hier für Unabhängigkeit sorgen. Und auch für Haushalte und Kommunen gibt es zunehmend den Wunsch, sich von den Energieversorgern unabhängig zu machen, insbesondere in preislicher Hinsicht. Begünstigt wird dieser Trend durch die derzeitigen Rahmenbedingungen: So macht der Staatskostenanteil auf der Stromrechnung eines Haushaltskunden rund 50 Prozent aus. Beim Verbrauch von selbst erzeugtem Strom sind Haushalte hingegen von den Netzentgelten befreit - zu Lasten der übrigen Verbraucher. Dies wirft Fragen nach einer sozialen Schieflage auf.

  • Was ist energie- und volkswirtschaftlich sinnvoll?
  • Drohen die Energieversorger zu den "Lückenbüßern" im System zu werden?

 

  • Dr. Werner Brinker, Vorsitzender des Vorstandes, EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  • Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, Wörrstadt
  • Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie des Freistaates Thüringen, Erfurt
  • Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin
  • Heinz Siemer, Leiter Beteiligungen und Energiestrategie, VW Kraftwerke GmbH


Moderation:
Brigitte Bastgen, Fernsehjournalistin, ZDF und Arte, Mainz

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