22. März 2011, Berlin

BDEW zum Weltwassertag am 22. März 2011:

Mit Nachhaltigkeit Wasserproblemen begegnen

Nachhaltiges Wirtschaften sichert Wasserversorgung künftiger Generationen

Berlin, 22. März 2011 - "Die deutsche Wasser- und Abwasserwirtschaft unterstützt nachhaltig das Ziel der Vereinten Nationen, eine sichere Trinkwasser- und Sanitärversorgung zu gewährleisten." Das erklärte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zum heutigen Weltwassertag 2011. In diesem Jahr lautet das Motto "Wasser für die Städte - Antwort auf urbane Herausforderungen" steht. Damit wollen die Vereinten Nationen auch auf klimatische und demografische Veränderungen aufmerksam machen, die neue Anforderungen an das Wasser- und Abwassermanagement stellen.

Wassermangelprobleme seien in vielen Regionen der Erde häufig Folge von Überförderung, Verschmutzung und Wasserverschwendung. "In Deutschland steht Trinkwasser in bester Qualität und ausreichender Menge zur Verfügung. Dank einer nachhaltigen Bewirtschaftung bei Gewinnung, Umgang und Schutz der Gewässer ist Deutschland ein wasserreiches Land mit hoher Wasserqualität", erläutete Weyand. Im Bundesgebiet betrage der jährliche Wasservorrat 188 Milliarden Kubikmeter Grund-, Oberflächen- und Quellwasser. Rund 6.200 Wasserversorger fördern davon nur etwa 2,7 Prozent jährlich. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Gebrauch in Deutschland ist seit 1990 um 17 Prozent gesunken und liegt aktuell bei 122 Litern pro Einwohner und Tag. Eine Bestandsaufnahme zu aktuellen Entwicklungen in der Wasserwirtschaft bietet das gestern dem Bundeswirtschaftsministerium vorgestellte Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2011 (Download-Möglichkeit unter: www.bdew.de).

Die deutsche Wasserwirtschaft befasst sich auch intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserhaushalt und Infrastruktur. "Die Unternehmen der Wasserwirtschaft haben bereits heute Strategien für den Klimawandel entwickelt, wie beispielsweise in den Bereichen Talsperrenmanagement, Hochwasserschutz- und Infrastrukturmaßnahmen. Damit sichern wir nachhaltig die Wasserversorgung und somit die Lebensgrundlage künftiger Generationen", so Weyand.

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