01. März 2012

BDEW-Erhebung zu Messeinrichtungen in Niederspannungskundenanlagen

Ende Januar 2012 hat der BDEW eine Erhebung über die Art und Zahl von Messeinrichtungen in Niederspannungskundenanlagen gestartet. Hintergrund sind die neuen Vorschriften im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) über den Einsatz neuartiger Stromzähler. Dazu gibt es bisher keine belastbaren Zahlen. Erste Ergebnisse sollen Ende April 2012 vorliegen.

Die aktuellen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen verändern die Energiewirtschaft in erheblichem Maße und beeinflussen somit auch das Zähl- und Messwesen. Die vom Gesetzgeber im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgeschriebenen neuartigen elektronischen Zähler müssen nach und nach in den Kundenanlagen eingesetzt werden. Zur Zeit gibt es keine belastbaren Zahlen zu deren Verbreitungsgrad.

Der BDEW als Branchenverband der Energiewirtschaft führt aktuell seit dem 27. Januar 2012 eine Erhebung zu Art und Zahl von Messeinrichtungen in Niederspannungskundenanlagen durch. Vom Ergebnis dieser Erhebungen verspricht sich der Verband Informationen zu den aktuellen Entwicklungen im Zähl- und Messwesen, die seiner politischen Arbeit, aber auch seinen Mitgliedern von Nutzen sein können. Befragt werden 925 im BDEW organisierte Netz- und Messstellenbetreiber.

Erfasst werden alle direkt messenden Zähler mit einem Zählergrenzstrom bis 100 Ampere in Haushalts- und Gewerbekundenanlagen.

Erste Ergebnisse sind nicht vor Ende April 2012 zu erwarten. Diese werden dann den Mitgliedern des BDEW zur Kenntnis gegeben. Die erhobenen Daten werden hierbei ausschließlich aggregiert und anonymisiert veröffentlicht. Ein Bezug der Aussagen auf einzelne Unternehmen oder deren Identifikation anhand der herausgegebenen Zahlen ist ausgeschlossen.


Weitere Informationen

Hartmut Zander
Geschäftsbereich Energieeffizienz
Telefon 0 30 / 300 199-1375
E-Mail hartmut.zander@bdew.de

Nach dem Login (oben rechts) finden Mitglieder weitere Informationen und Serviceleistungen.