12. April 2011

Statement für die Presse

BDEW zur Sitzung der Kommission zur Überprüfung der Mehrwertsteuer-Sätze:

Berlin, 11. April 2011 - Anlässlich der Sitzung der Kommission zur Überprüfung der Mehrwertsteuer-Sätze warnt der BDEW vor möglichen Gedankenspielen, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Trinkwasser abzuschaffen. Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des BDEW: "Die Mehrwertsteuer auf Trinkwasser zu erhöhen, wäre höchst unsozial. Einer solchen Steuererhöhung kann niemand ausweichen, gerade Menschen mit geringem Einkommen wären die Leidtragenden.

Schon heute sind die Wasserpreise in Deutschland stark mit Steuern, Gebühren und Abgaben belastet: Fast 22 Prozent der Wasserrechnung gehen an den Staat. Die Bundesregierung sollte daher nicht noch stärker an der Steuerschraube drehen. Trinkwasser aus dem Hahn ist das Lebensmittel Nummer eins in Deutschland. Es sollte weiterhin nur mit dem ermäßigten Satz von sieben Prozent besteuert werden, statt die Umsatzsteuer fast zu verdreifachen."

Die Bildung der Kommission zur Überprüfung der Mehrwertsteuer-Sätze hatte die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2010 beschlossen. Das Gremium soll den Katalog der ermäßigten Mehrwertsteuersätze und eine Systemumstellung bei der Umsatzsteuer prüfen.

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Ansprechpartner

Jan Ulland
Pressesprecher / Press Spokesman
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