16. März 2011

Statement für die Presse

Martin Weyand zur Verabschiedung der neuen Oberflächengewässerverordnung im Bundeskabinett

„Die Wasserwirtschaft im BDEW begrüßt die heute vom Bundeskabinett verabschiedete neue Oberflächengewässerverordnung, die einen besseren Schutz der Oberflächengewässer sicherstellen soll. Für die Trinkwasserversorgungsunternehmen ist der vorsorgende Schutz der Gewässer von hoher Priorität. Rund ein Drittel des Rohwassers für die Trinkwasserversorgung wird aus Oberflächenwasser gewonnen.

Wichtig ist jedoch auch die konsequente Umsetzung des Verursacherprinzips. Ziel muss es sein, Verschmutzungen an dem Ursprung der Umweltbeeinträchtigung zu vermeiden.

Die Wasserwirtschaft im BDEW begrüßt, dass die Parameter und Grenzwerte der Trinkwasserverordnung nun nicht – wie ursprünglich vorgesehen – die Bewertungsgrundlage für den Zustand der Oberflächengewässer bilden. Denn diese beziehen sich auf das Trinkwasser als Schutzgut und beruhen auf der gesundheitlichen Bewertung der Wasserinhaltsstoffe unter Einbeziehung von Vorsorgeaspekten. Sie sind jedoch nicht als Bewertungsmaßstab für den Zustand der Oberflächenwasserkörper zur Trinkwassergewinnung geeignet. Der BDEW sieht es als notwendig an, erneut eine vertiefende Diskussion zu den flussgebietsspezifischen Schadstoffen zu führen.“

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