Donnerstag, 25. Juni 2009

09:00 - 09:15

Begrüßung

Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung
09:15 - 09:45

Trends für die Energiewirtschaft 2020

Christian Böllhoff, Geschäftsführer, Prognos AG, Berlin
09:45 - 11:15

Investitionen in die Zukunft - Erwartungen und Herausforderungen

Podiumsdiskussion

Dr. Claus Gebhardt, Geschäftsführer, Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg
Gerd Lützeler, Head of Utilities, Ernst & Young AG, Düsseldorf
Dr. Georg Müller, Vorsitzender des Vorstandes, MVV AG, Mannheim
Dirk Niebel, MdB, Generalsekretär der FDP-Bundespartei, Berlin
Dr. Bernhard Reutersberg, Vorsitzender des Vorstandes, E.ON Ruhrgas AG, Essen
Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender, Berliner Wasserbetriebe AG, Berlin und BDEW-Vizepräsident

Moderation:
Ulrich Meyer, TV-Moderator, (Sat 1/"akte"), Berlin
11:15 - 12:00

Pause in der Ausstellung

12:00 - 13:15
Forum 1

Anreizregulierung - Sind Investitionen noch attraktiv?

Zum 1. Januar 2009 ist die Anreizregulierung in Kraft getreten. Die Erlösobergrenzen, die bereits in zwei Genehmigungsrunden erheblich abgesenkt wurden, sinken nun kontinuierlich weiter. Dies geschieht im Laufe der Regulierungsperiode unabhängig von der tatsächlichen Kostenentwicklung. Die Netzbetreiber sind zu beständigen Kostensenkungen gezwungen. Dringend notwendige Investitionen werden unter den Rahmenbedingungen der Anreizregulierung auf ihre Finanzierbarkeit hinterfragt. Die Regulierung der Netzentgelte wird damit zu einem zentralen Thema der Investitionsfähigkeit und der Versorgungssicherheit in der Strom- und Gaswirtschaft. Die Anreizregulierungsverordnung enthält Elemente, die Investitionen anregen sollen. Ob sie die gewünschte Wirkung erzielen, soll das Forum diskutieren.


Diskussion

Peter Franke, Vizepräsident, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn
Martin Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung, TenneT TSO GmbH, Bayreuth
Matthias Kurth, Präsident, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn
Josef Loscar, Geschäftsführer, Stadtwerke Traunstein GmbH & Co. KG, Traunstein
Markus F. Schmidt, Vorsitzender des Vorstandes, Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf

Moderation:
Joffrey Streit, Rundfunk- und Fernsehmoderator, Kulmbach
12:00 - 13:15
Forum 2

Energieeffizienz - Chance oder Risiko für die Branche?

Mit der Überführung der europäischen Richtlinie über Energieeffizienz und Energiedienstleistungen in das neue Energieeffizienzgesetz sollen Energielieferanten verpflichtet werden, für ein ausreichendes Angebot wirtschaftlicher Energiedienstleistungen zu sorgen. Ziel ist, dadurch bis 2016 neun Prozent Energie einzusparen.
Die Fachforumsdiskussion stellt die zentrale Frage, ob Maßnahmen zur Energieeffizienz eine wirtschaftliche Dienstleistung für Versorgungsunternehmen oder doch eher einen subventionierten Verbraucherschutz darstellen.
In diesem Zusammenhang werden auch Chancen und Risiken, die das Energieeffizienzgesetz für die Energiewirtschaft bereithält, identifiziert und diskutiert.


Diskussion

MinR´in Ursula Borak, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin
Jost Geweke, Mitglied des Vorstandes, Süwag Energie AG, Frankfurt am Main
Dr. Holger Krawinkel, Abteilungsleiter Energie & Umwelt, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), Berlin
Bernhard Vogt, Bereichsleiter Marketing/Kommunikation, Mainova AG, Frankfurt am Main

Moderation:
Dr. Rolf Sweekhorst, freier Journalist, Redakteur "EnergieSzene", Aachen
12:00 - 13:15
Forum 3

Wasserpreise - Spannungsfeld zwischen Kartellrecht und Qualität?

Preise und Gebühren unterliegen umfangreichen Kontrollmechanismen durch kommunale Aufsichtsbehörden sowie durch die Kartellämter. Vor allem die Landeskartellbehörden versuchen verstärkt Einfluss auf die Preisgestaltung zu nehmen. Daher rückt auch die Preiskalkulation immer mehr in den Vordergrund. Eine, die Kostenstruktur abdeckende, Preispolitik in den Unternehmen ist die Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Handeln. In der Preiskalkulation ist vor allem der hohe Anteil der Fixkosten, insbesondere durch spezielle technische Anlagen für eine qualitativ hochwertige Wasserver- und –entsorgung, zu berücksichtigen. Gleichzeitig ist in der Wasser- und Abwasserentsorgung in Deutschland das Kostendeckungsprinzip zu beachten.


Diskussion

Dr. Michael Beckereit, Geschäftsführer, Hamburger Wasserwerke GmbH, Hamburg
Michael Bender, GRÜNE LIGA e.V., Berlin
Hermann Daiber, Referatsleiter Landeskartellbehörde für Energie und Wasser, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Wiesbaden
Ulrich Petzold, MdB, CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Berlin
Gunda Röstel, Kaufmännische Geschäftsführerin, Stadtentwässerung Dresden GmbH, Dresden

Moderation:
Alexander Ross, Freier Journalist, Berlin
12:00 - 13:15
Forum 4

Kraftwerksbau und Infrastrukturausbau - politisch gewollt, aber öffentlich umstritten?

Um die drohende Versorgungslücke nach dem politisch indizierten Ausstieg aus der Kernenergie im Jahre 2025 zu schließen und zudem das Stromnetz an die wachsende Einspeisung aus Erneuerbaren Energien anzupassen, sind in den nächsten Jahren Investitionen in die Bereiche Kraftwerks- und Infrastrukturausbau in Höhe von 80 Mrd. Euro notwendig und politisch gefordert. Einige Projekte befinden sich bereits in der Umsetzung und stoßen dabei auf erheblichen Widerstand der Öffentlichkeit. Auch die verschärften Vorgaben zum Klimaschutz senken die Rentabilität von Neubauprojekten, so dass einige bereits im Planungsstadium wieder aufgegeben werden. Das Fachforum beschäftigt sich mit Strategien zur Lösung dieses Handlungsdilemmas.


Diskussion

Sven Becker, Geschäftsführer, Trianel GmbH, Aachen
Markus John, Vice President Geschäftsbereich Energieerzeugung, ABB AG, Mannheim
Rainer Knauber, Leiter Politik und Gesellschaft, Vattenfall Europe AG, Berlin
Dr. Felix Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut e.V., Berlin
Dr. Christian Schneller, Leiter Bereich Zentrale Dienste/ Recht, transpower stromübertragungs gmbh, Bayreuth

Moderation:
Marcel Ehmann, Rundfunk- und Fernsehmoderator, Aschaffenburg
12:00 - 13:15
Forum 5

Mobilität - mit Strom und Gas in die Zukunft?

In der internationalen Klimaschutzdebatte wird auf die weltweite Mobilität ein besonderes Augenmerk gelegt. Nach Meinung vieler Experten könnte in diesem Bereich ein beträchtlicher Anteil des klimaschädlichen Schadstoffausstoßes durch die Umstellung von herkömmlichen Diesel- oder Benzinmotoren auf alternative Antriebstechnologien vermieden werden. Hier bietet die Energiewirtschaft bereits innovative und zukunftsorientierte Alternativen an. Insbesondere Elektrofahrzeuge, und am Netz aufladbare Hybridfahrzeuge, erleben mit erheblich verbesserter und effizienterer Technologie eine Renaissance und werden als Energiespeicher für die fluktuierende Einspeisung Erneuerbarer Energien gehandelt. Daneben sind auch Fahrzeuge mit einem Gasantrieb europaweit auf Erfolgskurs.


Diskussion

Günter Damme, Leiter Umwelt, Volkswagen AG, Wolfsburg
Dr. Andreas Gutsch, Geschäftsführer, Li-Tec Battery GmbH & Co. KG, Kamenz
Dr. Gerhard Holtmeier, Mitglied des Vorstandes, VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, Leipzig
Ministerialdirektor Prof. Dr. Uwe Lahl, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bonn
Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsmitglied, RWE Energy AG, Dortmund

Moderation:
Dr. Jörg Hermsmeier, Leiter Abteilung Forschung und Entwicklung, EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
13:15 - 14:45

Mittagessen in der Ausstellung

14:45 - 16:00
Forum 6

Erzeugungsmix - wird die Branche ihrem Anspruch gerecht?

Um die Versorgungssicherheit auch in den kommenden Dekaden zu gewährleisten, ist ein breiter und effizienter Erzeugungsmix erforderlich. Die deutsche Energiewirtschaft stellt sich dieser Herausforderung und ist in der Lage, den Endkunden auf Basis eines breiten Energieträgermixes mit Energie und Wärme zu versorgen. Die konkrete Zusammensetzung dieses Erzeugungsmixes bestimmt letztendlich der Endverbraucher über sein Konsumverhalten. Je nach „Auswahlkriterium“ spielen dabei neben den Regenerativen Energien auch die konventionellen Energieträger eine wichtige Rolle. Angesichts der Anforderungen des Klimaschutzes wird auch verstärkt über eine Renaissance der Kernenergie diskutiert.


Diskussion

Dr. Martin Baumert, Geschäftsführer, Naturwatt GmbH, Oldenburg
Dirk Fieml, Mitglied des Vorstandes, N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg
Dr. Henning Rentz, Leiter Politik, RWE AG, Essen
MinDir Dr. Urban Rid, Abteilungsleiter, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin
Stephan Schwarz, Geschäftsführer Versorgung, Stadtwerke München GmbH, München

Moderation:
Dr. Hajo Schumacher, Journalist, Berlin
14:45 - 16:00
Forum 7

Neue Preisgestaltung - Reflexion des Kundenverhaltens?

Der Kampf um die Versorgung des Endkunden wird immer intensiver. Die Vertriebe stehen vor der Aufgabe immer wieder neue Produkte und attraktive Tarifstrukturen zu entwickeln, die auf die Wünsche des Endkunden und an die sich stetig verändernden Rahmenbedingungen der Endkundenversorgung angepasst sind. Sie müssen sich in ihrer Produktvielfalt von ihren Mitbewerbern absetzen und ein Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten. Gleichzeitig sind ihre Handlungsspielräume durch die strengen Regeln des Kartellrechts und der Preisanpassungsklauseln begrenzt.


Diskussion

Andreas Franke-Ewald, Partner Power & Utilities, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf
Ralf Lilienfein, Sprecher der Geschäftsführung, EnBW Gas GmbH, Stuttgart
Dr. Hanns-Ferdinand Müller, Mitglied des Vorstandes, RWE Westfalen-Weser-Ems AG, Dortmund
Prof. Dr. Christoph Weber, Lehrstuhl für Energiewirtschaft, Universität Duisburg-Essen, Essen

Moderation:
Eberhard Holstein, Gründer und Geschäftsführer, Grundgrün Energie GmbH, Berlin
14:45 - 16:00
Forum 8

Kartellrecht - zu enge Grenzen für den Wettbewerb?

Mit der Einführung des §29 GWB wurde n die Möglichkeiten der Kartellbehörden, Energiepreise zu kontrollieren, weiter ausgebaut. Politisches Ziel der Gesetzesänderung ist eine verstärkte Preiskontrolle auf den Strom- und Gasmärkten. Damit haben sich die kartellrechtlichen Risiken für Energieversorgungsunternehmen deutlich verschärft. Das Fachforum beleuchtet die Verfahrenspraxis der Kartellbehörden und diskutiert, inwieweit die Preisregulierung über das Kartellrecht die wettbewerbliche Entwicklung der Energiemärkte unterminiert.


Diskussion

Prof. Dr. Rainer Bechtold, Partner, Gleiss Lutz Anwälte, Stuttgart
RA Andreas Böwing, Leiter Regulierungsmanagement/Netzwirtschaft, RWE Energy AG, Dortmund
Prof. Dr. Justus Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission, Bonn
Dr. Bernhard Heitzer, Präsident, Bundeskartellamt, Bonn
Dr. Thomas Mecke, Vorsitzender der Geschäftsführung, Nuon Deutschland GmbH, Berlin

Moderation:
Anja Kohl, TV-Moderatorin, "Börse im Ersten", ARD, Berlin
14:45 - 16:00
Forum 9

Stadtwerke - Auslauf- oder Zukunftsmodell?

Alle Energieversorger müssen sich auf die anstehenden und künftigen Veränderungen im Energiemarkt einstellen. Entscheidend für den weiteren Markterfolg ist dabei die passende strategische Ausrichtung. Für die Stadtwerke stellt sich zudem die Frage, ob sie zukünftig eine neue Rolle im Markt einnehmen müssen und können. Kooperationen, unternehmerische Effizienz, das Engagement in neuen Geschäftsfeldern und die grundsätzliche Wettbewerbsstrategie haben dabei eine wesentliche Bedeutung. Im Fachforum werden die Ergebnisse der neuen Stadtwerkestudie, die von BDEW und Ernst&Young durchgeführt wurde, vorgestellt und mit Geschäftsführer kleinerer und mittlerer Unternehmen diskutiert.


Diskussion

Johannes Kempmann, Geschäftsführer, Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG, Magdeburg und BDEW-Präsident
Thomas Mahlbacher, Geschäftsführer, Stadtwerke Fellbach GmbH, Fellbach
Heinz Siefen, Geschäftsführer, Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG (EVL), Leverkusen
Gerd Sigel, Geschäftsführer, SWN Stadtwerke Neumünster GmbH, Neumünster

Moderation:
Dr. Helmut Edelmann, Director Utilities, Ernst & Young GmbH Wirtschafts- prüfungsgesellschaft, Düsseldorf
14:45 - 16:00
Forum 10

Pestizide und Ressourcenschutz - vorbeugen statt reparieren?

Für die Unternehmen der deutschen Wasserwirtschaft haben die zukünftigen europäischen Regelungen zu Pestiziden höchste Relevanz. Sie nutzen als Rohwasserressource für die Trinkwassergewinnung sowohl Grundwasser als auch Oberflächenwasser. Die Sicherung der Qualität dieser Ressourcen ist von grundlegender Bedeutung, um Trinkwasser in möglichst naturnaher Qualität und ohne kostenintensive Aufbereitung als Lebensmittel zur Verfügung zu stellen. Beim Schutz des Trinkwassers gilt: Vorbeugen ist besser als Reparieren. Vorsorge spart auch Kosten.
Es gilt, die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln einzubinden und die Verantwortung für ihre Produkte auch über die Zulassung hinaus zu etablieren.


Diskussion

Wulf Abke, Geschäftsführer, Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau
Hiltrud Breyer, MdEP, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments für Pestizidzulassung, Fraktion Grüne/EFA, Brüssel/Belgien (A)
PStS Ursula Heinen-Esser, MdB, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Berlin
MinDirig. Dr. Fritz Holzwarth, Leiter der Unterabteilung Wasserwirtschaft, BMU, Bonn
Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer, Industrieverband Agrar e.V., Frankfurt am Main

Moderation:
Dirk Müller-Thederan, Journalist, Handelsblatt, Reuters, ZDF-online, Dresden
16:00 - 16:30

Pause in der Ausstellung

16:30 - 17:15

Die Kunst, Menschen zu führen und zu begeistern!

Dr. Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens, Kanzler der Internationalen Benediktinerhochschule von S. Anselmo, Rom/Italien
17:15 - 17:30

Schlusswort

Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung
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