28. Juli 2010

Stromverbrauchspauschale für öffentliche Telekommunikationseinrichtungen für die Jahre 2011, 2012 und 2013 unverändert

Quelle: Wikipedia

Der Pauschalwert für den jährlichen Stromverbrauch von öffentlichen Telekommunikationseinrichtungen der Deutschen Telekom AG wie Fernsprechsäulen oder Fernsprechhäuschen beläuft sich für die kommenden drei Jahre (2011, 2012 und 2013) - wie bereits seit 2008 - auf 250 Kilowattstunden (kWh) je Einrichtung. Darauf hat sich die Stromwirtschaft mit der Telekom Anfang Juli 2010 verständigt. 40 Prozent der Pauschale entfallen auf den Schwachlastverbrauchsanteil. Für Fernsprechsäulen mit Display beträgt die Verbrauchspauschale je nach Anlagentyp 500 bzw. 1.250 kWh pro Jahr und Anlage. Die Verbrauchspauschale und der Schwachlastanteil von 40 Prozent der Pauschalen sind bundesweit gültig. Der Verbrauch ist nach dem jeweils gültigen Preis der Grundversorgung abzurechnen.

Soweit einzelne Fernsprechsäulen über ein Display (ggf. auch mit Internetzugang) verfügen und damit einen deutlich höheren Stromverbrauch als reine Fernsprecher haben, sollen Vielfache der Pauschale (Faktoren 2 oder 5 entsprechend 500 bzw. 1.250 kWh Jahresstromverbrauch je Anlage) zur Anwendung kommen. Die Regelung zum Schwachlastverbrauchsanteil gilt entsprechend. Die Geräte sind hauptsächlich in Städten installiert, und es handelt sich bundesweit um wenige tausend Standorte.

Die Standorte werden vom Dienstleister der Telekom einschließlich des jeweils gültigen Verbrauchswertes benannt. Ziel dieser Regelung ist es, eine Benachteiligung in kleineren Netzgebieten zu vermeiden.

Die Anzahl der Fernsprechsäulen ist bei allen Techniktypen weiter deutlich sinkend. So wird für das Jahr 2010 von einem Abbau von ca. 10.000 Geräten ausgegangen. Auch in den kommenden Jahren wird deren Anzahl deutlich sinken.

Durch den Austausch von Glühlampen durch effiziente Energiesparlampen könnte der Stromverbrauch in den Fernsprechsäulen, die nicht vom Abbau betroffen sind, deutlich reduziert werden.


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