09. Dezember 2010

Vorbild bei Klimaschutz und Energieeffizienz

Am 28. Oktober wurden die Stadtwerke Karlsruhe offiziell in den Kreis der Klimaschutz-Unternehmen der Deutschen Wirtschaft in Berlin aufgenommen. Vorausgegangen war eine Initiative des Bundesumweltministeriums, des Bundeswirtschaftsministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, die Vorbildunternehmen im Klimaschutz zusammenbringen wollen, um deren Erfahrung für die Wirtschaft nutzbar zu machen.


Bei der Urkundenübergabe (v. l.): Dr. Wansleben, Hauptgeschäftsführer des DIHK; Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke; Berthold Goeke, Ministerialdirigent im Bundesumweltministerium.

Die Stadtwerke Karlsruhe und zehn weitere Unternehmen konnten im Auswahlverfahren mit ihren Bewerbungen überzeugen. Ziel ist es, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die ambitionierten Klimaschutz- und Energieeffizienzziele der Bundesregierung wirtschaftsverträglich umgesetzt werden können. Berthold Goeke, Ministerialdirigent im Bundesumweltministerium, überreichte Geschäftsführer Dr. Karl Roth in Berlin die Mitgliedschaftsurkunde für die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft (KEG). "Wir sind mehr als stolz, dass unsere Karlsruher Stadtwerke die Aufnahme in diesen sehr kleinen Kreis geschafft haben. Sie engagieren sich seit Jahren stark in Klimaschutz-Themen, nun können sie ihre Erfahrung teilen und Größeres bewirken", betont Oberbürgermeister Heinz Fenrich. "Als Vorreiter-Unternehmen zeigen wir, dass die Verminderung von Treibhausgasen mit einer erhöhten Wertschöpfung und einer verbesserten Wettbewerbsposition Hand in Hand gehen kann", so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe.

Die Klimaschutz-Unternehmen bekennen sich zu einem aktiven Klimaschutz in der unternehmerischen Praxis. Die Stadtwerke konkretisieren dieses Bekenntnis durch eine Absichtserklärung, die im Zusammenhang mit der Bewerbung formuliert wurde. Darin erklären sie, dass es bis zum Jahr 2020 den Energie-Eigenverbrauch und die CO2- Emissionen ihrer Produkte um 20 bis 30 Prozent reduzieren sowie die regenerative Stromerzeugung verdoppeln will.

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