25. Juni 2015

Der Beitrag der Kraft-Wärme-Kopplung zur Energiewende

In den meisten mittelgroßen und großen Städten Deutschlands versorgen Anlagen in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) über gut ausgebaute Wärmenetze zahlreiche Kunden mit Wärme. Da KWK-Anlagen durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme hocheffizient sind, tragen sie maßgeblich zur Effizienzsteigerung und Emissionseinsparung bei. Dieser Vorteil kommt vor allem in Ballungsgebieten zum Tragen. Gleichzeitig werden immer mehr KWK-/Wärmenetzsysteme mit der Ergänzung um Wärmespeicher und Power-to-Heat-Module (P2H) flexibilisiert. Damit sind sie in der Lage auf die Einspeisung von Strom aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien zu reagieren. Flexible KWK-Systeme können die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien flankieren und für Versorgungssicherheit sorgen. Aufgrund der in den letzten zwei Jahren massiv gesunkenen Börsenstrompreise kann die Mehrzahl der KWK-Anlagen derzeit aber nicht wirtschaftlich betrieben werden. Im Koalitionsvertrag wurde die Anpassung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-G) für 2014 versprochen, um das Ziel von 25 Prozent Anteil an der Stromerzeugung bis 2020 zu erreichen. Die Novelle des KWK-G verzögert sich jedoch weiterhin.
  • Wie muss eine zielgerichtete Novellierung des KWK-G ausgestaltet werden?
  • Welchen Beitrag leistet die KWK für ein effizientes Gesamtsystem?
  • KWK-Wärmenetz-Speicher-Power to Heat: Führt das System zu mehr Klimaschutz und Effizienz in Städten?

Im Gespräch:
  • Thomas Bareiß, MdB, Energiebeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Berlin
  • Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Cord Müller, Geschäftsführer, Stadtwerke Aalen GmbH, Aalen
  • Udo Wichert, Sprecher der Geschäftsführung, STEAG Fernwärme GmbH, Essen und AGFW-Präsident

Moderation:

Christian Spanik, Moderator und TV-Journalist, Netproducer GmbH, Unterföhring
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