26. Juni 2014

FAZ Gespräch: Finanzierung der Energieinfrastruktur

Der politisch und gesellschaftlich gewollte Umbau der Energieversorgung stellt aus Finanzierungsperspektive eine große Herausforderung dar. Energieversorger und Finanzbranche müssen Modelle entwickeln, um Investitionen in die Energieinfrastruktur langfristig und solide finanzieren zu können. Das betrifft große Offshore-Vorhaben gleichermaßen wie kommunale Solarparks, den Netzausbau oder Investitionen in moderne und effiziente konventionelle Erzeugungsanlagen. Bisher erfolgt die Realisierung von Projekten hauptsächlich durch klassische Fremd- oder auch Eigenkapitalfinanzierungen. Diese sind jedoch teilweise nicht geeignet oder ausreichend verfügbar, um den spezifischen Anforderungen der Energiewirtschaft gerecht zu werden. Deshalb sind - neben verlässlichen Rahmenbedingungen für klassische Finanzierungsformen - auch innovative Finanzierungsmodelle erforderlich, die z.B. dem Interesse der Bürger vor Ort, sich an der Investition zu beteiligen, Rechnung tragen können.

  • Rolle der Finanzbranche - Unterstützer der Energiewende?
  • Innovative Finanzierungsmodelle - Gibt es passgenaue Produkte für Energieversorger?
  • Finanzierung der Konventionellen und Erneuerbaren - Wie verlässlich sind die Rahmenbedingungen?
  • Georg Fahrenschon, Präsident, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V., Bonn
  • Hans-Günther Meier, Mitglied des Vorstandes, Stadtwerke Düsseldorf AG, Düsseldorf
  • Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstandes, KfW, Frankfurt am Main
  • Holger Steltzner, Herausgeber, Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), Frankfurt am Main
  • Matthias Trunk, Geschäftsführer, SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH, Neumünster


Moderation:
Dr. Ursula Weidenfeld, Journalistin, Kolumnistin und Moderatorin, Berlin und Potsdam

BDEW Kongress 2014, vom 24. bis 26. Juni 2014, in Berlin.

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