12. Juni 2013

Governance der Energiewende

Podiumsdiskussion

Die Energiewende betrifft alle Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Organisationen, Wirtschaft und Industrie und damit alle Ebenen der Politik und Verwaltung gleichermaßen. Das Projekt ist dabei so komplex, dass es die Bundesregierung nicht allein steuern kann. Allein die Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Kommunen über den richtigen Ausbaupfad gestaltet sich schwierig. So haben Landesregierungen eigene Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien formuliert, die nicht mit den bundespolitischen Zielen konform gehen. Vor diesem Hintergrund hat der BDEW die Einrichtung des Nationalen Forum Energiewende vorgeschlagen, um die Akzeptanz und Koordination in Deutschland zu verbessern. Ähnliches gilt aber auch für die europäische Perspektive: Mit unseren Nachbarn sind die deutsche Energiewende und die Konsequenzen für Europa nicht hinreichend besprochen worden. Darüber hinaus muss die Energiewende in die europäische Energie- und Klimapolitik eingebettet werden.

  • Bund, Länder und Kommunen - wer steuert die Energiewende in Deutschland?
  • Nationale und EU-Politik - wer sorgt für die notwendige Verschränkung?
  • Nationales Forum Energiewende - wie gewinnt man Akzeptanz und koordiniert die Akteure?

 

  • Dr. Karsten Heuchert, Vorstandsvorsitzender, VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, Leipzig
  • Dr. Achim Kötzle, Geschäftsführer, Stadtwerke Tübingen GmbH, Tübingen
  • Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie des Freistaates Thüringen, Erfurt
  • Dr. Ulrich Maly, Präsident, Deutscher Städtetag, Berlin
  • Dr. Johannes Teyssen, Vorsitzender des Vorstandes, E.ON SE, Düsseldorf und Präsident, EURELECTRIC, Brüssel/Belgien


Moderation:
Dr. Ursula Weidenfeld, Journalistin, Kolumnistin und Moderatorin, Berlin und Potsdam

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