25. Juni 2015

Konfrontation und Kompromiss: Wie lösen wir Konflikte bei der Flächennutzung?

Podiumsdiskussion

Die Energiewende ist für ländliche Räume Herausforderung und Chance zugleich. Mit zunehmendem Ausbau der Erneuerbaren Energien steigt die Bedeutung des vorhandenen Flächenpotenzials: Flächen für Photovoltaik, Wind, Biomasse oder den Netzausbau stehen in direkter Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung und den Belangen des Naturschutzes. Neben diesen unterschiedlichen reinen Nutzungsinteressen treten zunehmend Konflikte z. B. bei der Flugsicherheit, aber auch der Abstände zur Wohnbebauung auf. Um diese Konflikte zu lösen, sind entsprechende Beteiligungs-, Entschädigungs- und Partizipationsmodelle zu entwickeln.
  • Wie lassen sich Nutzungskonflikte lösen?
  • Kann eine finanzielle Beteiligung der Bürger die Akzeptanz erhöhen?
  • Wie belastbar sind Verfahren und Kompromisse der Bürgerbeteiligung?

Im Gespräch:
  • Dr. Hans-Jürgen Brick, Mitglied der Geschäftsführung, Amprion GmbH, Dortmund
  • Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin, Bundesamt für Naturschutz, Bonn
  • Jörg Müller, Vorstandsvorsitzender, ENERTRAG Aktiengesellschaft, Dauerthal
  • Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, Schwerin
  • Gunda Röstel, Kaufmännische Geschäftsführerin, Stadtentwässerung Dresden GmbH, Dresden

Moderation:

Ursula Heller, Journalistin und Fernsehmoderatorin, Berlin
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