L-/H-Gas Marktraumumstellung

Grafik: L-H-Gas Marktraumumstellung

Die Erdgasmengen der heimischen Fördergebiete und die niederländischen Importe spielen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle bei der Erdgasversorgung. Die mit L-Gas versorgten Gebiete Nordwestdeutschlands werden zuverlässig mit dem Energieträger Erdgas beliefert. Seit längerer Zeit laufen die Planungen von Seiten der Gaswirtschaft, um für die zukünftigen und absehbaren Veränderungen in der Erdgasversorgung der L-Gas-Gebiete gut vorbereitet zu sein. Der BDEW unterstützt die Unternehmen bei der Marktraumumstellung durch eine enge Begleitung bei Planung, Koordination und Informationsweitergabe. Für eine kontinuierliche Information der Mitgliedsunternehmen wurde diese Themenbox auf der Homepage des BDEW eingerichtet. Hier werden alle relevanten Informationen zur Marktraumumstellung zur Verfügung gestellt. Mehr

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Kostenerhebungsbogen der Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur stellt den Erhebungsbogen zur L-/H-Gas-Marktraumumstellung gemäß § 19a EnWG auf ihrer Webseite bereit.

Die Meldung der umlagefähigen Umstellungskosten, die durch den netztechnisch erforderlichen Umstellungsprozess verursacht werden, sollen auf Basis des § 10 der Kooperationsvereinbarung Gas bis zum 31. August eines jeden Jahres an die Bundesnetzagentur übermittelt werden. Die Bundesnetzagentur hat den Erhebungsbogen auch mit den Landesregulierungsbehörden konsultiert und diese über die Veröffentlichung informiert. Eine einheitliche Verwendung ist jedoch bislang nicht abgestimmt. Die Regulierungskammer Niedersachsen verwendet bspw. einen abweichenden Erhebungsbogen. Für die Unternehmen, die in der Zuständigkeit der Landesregulierungsbehörden sind und Kosten für das kommende Jahr melden wollen, empfiehlt es sich daher, bei der zuständigen Behörde direkt nachzufragen, in welcher Form die Kosten dort anzugeben sind. Mehr

Stellungnahmen
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Stellungnahme: Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Gas 2016

Konsultationsdokument der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber vom 27.07.2015

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BDEW extra Information Energie

VII. Fassung der Kooperationsvereinbarung Gas veröffentlicht

Die Kooperationsvereinbarung zwischen den Betreibern von in Deutschland gelegenen Gasversorgungsnetzen (KoV) wurde vom BDEW in Zusammenarbeit mit den Verbänden VKU und GEODE zum sechsten Mal überarbeitet und heute (30. Juni 2014) fristgemäß veröffentlicht (KoV VII). In der ab dem 1. Oktober 2014 geltenden neuen Fassung VII wurden insbesondere die Fristen zur Marktraumumstellung von L- auf H-Gas, die Transparenz bei der internen Bestellung und die Informationspflichten der Netzbetreiber zur Systemverantwortung angepasst. Zur Konkretisierung der Regelungen der Kooperationsvereinbarung wurden die Leitfäden "Krisenvorsorge Gas" und "Prozessbeschreibung Netzbetreiberwechsel" neu aufgenommen. Zudem wurden in den Verträgen auf Fernleitungsnetzebene und im Bereich Bilanzkreismanagement sowie im Lieferantenrahmenvertrag Anpassungen aufgrund rechtlicher und regulatorischer Vorgaben sowie aufgrund von Marktveränderungen verankert. Mehr

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Netzentwicklungsplan Gas

Für die betroffenen Netzbetreiber werden durch den Netzentwicklungsplan Gas (NEP Gas) die festgelegten Maßnahmen und die zeitliche Reihenfolge der Umstellungen festgehalten. Die Verbindlichkeit wird nicht direkt über den NEP Gas erreicht, sondern über die Regelungen in der KoV. Mehr

BDEW direkt
Gasfernleitung JAGAL bei Halle in der Bauphase, Quelle: Wintershall

Kooperationsvereinbarung Gas - Änderungen 2014 und Vorbereitung der Version VII

Zum 1. Januar 2014 ist abweichend von dem in der Kooperationsvereinbarung Gas VI (KoV VI) beschriebenen Biogas-Kostenwälzungsmechanismus zu berücksichtigen, dass erstmals eine bundeseinheitliche Umlage für beide Marktgebiete zu erheben ist. Darüber hinaus hat der BDEW in Zusammenarbeit mit den Verbänden VKU und GEODE die Überarbeitung der KoV VI begonnen. Wesentliche Themen sind die interne Bestellung, die Fristenketten der KoV, die Einbindung der geschlossenen Verteilernetze, die Weiterentwicklung der Mehr-/Mindermengenabrechnung sowie die Versorgungssicherheit. Mehr

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