12. Juni 2013

Marktdesign der Zukunft: Erneuerbar, wettbewerbsfähig und sicher?

Podiumsdiskussion

Rund ein Viertel des Strombedarfs in Deutschland wird inzwischen aus Erneuerbaren Energien gedeckt. Aber: Die Erneuerbaren sind bisher dem Wettbewerb nicht wirklich ausgesetzt und die Verbraucher zahlen dafür zusätzliche Umlagen -- mit steigender Tendenz. Zudem lässt sich das Stromversorgungssystem mit Erneuerbaren nur zuverlässig betreiben, wenn - bei fehlender Sonne oder Windflaute -- ausreichend konventionelle Kraftwerke einspringen können. Diese werden unter den gegenwärtigen Bedingungen jedoch zunehmend unwirtschaftlich. In einem zukünftigen Marktdesign müssen Erneuerbare und konventionelle Energien zusammengebracht werden. Dabei sind die Marktrollen neu zu verteilen: Erneuerbare und Konventionelle werden andere Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernehmen müssen. Deutschland ist auf dem Weg in ein neues Marktdesign, das auch zu einem europäischen und internationalen Rahmen passen muss.

  • Kriterien für ein neues wettbewerbliches Marktdesign - was sind die nächsten Schritte?
  • Rollentausch - was müssen die Erneuerbaren Energien künftig leisten?
  • Europa und internationale Rahmenbedingungen - stimmt der Referenzrahmen der deutschen Energiewende noch?

 

  • Dr. Hans-Jürgen Brick, Mitglied der Geschäftsleitung, Amprion GmbH, Dortmund
  • Stefan Kapferer, Staatssekretär, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin
  • Dr. Christoph Maurer, Geschäftsführer, CONSENTEC GmbH, Aachen
  • Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender, BP Europa SE, Berlin
  • Peter Terium, Vorstandsvorsitzender, RWE AG, Essen
  • Ewald Woste, BDEW-Präsident und Vorsitzender des Vorstandes, Thüga Aktiengesellschaft, München


Moderation:
Ulrich Meyer, TV-Moderator, (Sat 1/"Akte"), Berlin

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