Mittwoch, 27. Juni 2012

ab 08:30

Energie-Snack, Check-In und Ausgabe der Kongressunterlagen

09:30 - 10:00

Eröffnung

Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung
10:00 - 10:30

5 Jahre BDEW - Stimme der Energie- und Wasserwirtschaft

Der BDEW feiert 2012 sein erstes Jubiläum: 5 Jahre ist es her, dass sich vier große Verbände der Energie- und Wasserwirtschaft zu einer gemeinsamen Interessenvertretung zusammengeschlossen haben. Das Spektrum der 1.800 Mitgliedsunternehmen umfasst lokale, kommunale, regionale und überregionale Unternehmen gleichermaßen. Der Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Wertschöpfungsstufen und Branchen gehört seitdem zum Tagesgeschäft. Im BDEW hat die Energie- und Wasserwirtschaft ihre Kräfte gebündelt und erfüllt die Erwartungen der Politik zu einheitlichen Branchenpositionen. Die Bedeutung des BDEW hat in dieser Zeit von Jahr zu Jahr zugenommen. Wie gelingt es dem BDEW spannungsreiche Themen wie den Ausstieg aus der Kernenergie oder die Herausforderungen der Energiewende konstruktiv zu begleiten? Wie lassen sich zwischen so unterschiedlichen Branchen wie Energie und Wasser gemeinsame Positionen finden? Welche Ziele verfolgt der BDEW in den nächsten fünf Jahren?

Ewald Woste, BDEW-Präsident
Wulf Abke, Geschäftsführer, Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau

Moderation:
Dunja Hayali, ZDF-Moderatorin, Mainz
10:30 - 11:00

Rede des Bundesumweltministers

Peter Altmaier, MdB, Berlin
11:00 - 12:30

Markt oder Staat - Worauf bauen wir das Energiesystem der Zukunft?

Wettbewerb sorgt für Effizienz. Mit diesem Ziel wurde vor zehn Jahren mit der Liberalisierung der Energiemärkte in Europa begonnen. Im europäischen Vergleich hat sich Deutschland bei der Marktöffnung inzwischen eine Spitzenposition erarbeitet. Neue politische Ziele wie der Umbau der Energieversorgung zu einem Leitsystem erneuerbarer Energien, werfen nun die grundsätzliche Frage nach der Vereinbarkeit mit dem Wettbewerb auf. Kann ein marktwirtschaftliches System die vorgegebenen 80 Prozent Erneuerbare zuverlässig erreichen? Wie könnte eine staatliche Förderung aussehen, die genügend Spielraum für unternehmerisches Handeln und innovative Technologien lässt? Welche Perspektiven bietet der Energy-Only-Markt? Was können Kapazitätsmechanismen leisten? Achtet die Politik auf die Trennlinie zwischen reguliertem und nicht-reguliertem Bereich? Und wie geht es mit dem Binnenmarkt weiter: Gleichen sich die Wettbewerbsbedingungen wirklich an?


Podiumsdiskussion
Michael G. Feist, Vorsitzender des Vorstandes, enercity, Hannover
Jochen Homann, Präsident, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn
Prof. Dr. Michael Köhler, Kabinettchef Günther Oettinger, Europäische Kommission, Brüssel/Belgien
Dr. Holger Krawinkel, Abteilungsleiter Energie & Umwelt, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), Berlin
Peter Terium, Vorstandsvorsitzender, RWE AG, Essen
Hugo Wiemer, Geschäftsführer, Gas-Union GmbH, Frankfurt am Main

Moderation:
Dunja Hayali, ZDF-Moderatorin, Mainz
12:30 - 14:00

Mittagspause in der Ausstellung

14:00 - 14:45

Rede der Bundeskanzlerin

Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
14:45 - 16:15

Herausforderung Komplexität-Energieerzeugung in der Wende

Bis zum Jahr 2030 soll nach dem Energiekonzept der Bundesregierung die Bruttostromversorgung in Deutschland zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Für die Energiebranche bedeutet dies einen grundlegenden Wechsel des bestehenden Systems. Dann wird ein wesentlicher Teil durch Energieträger bereitgestellt, deren Stromeinspeisung stark schwankt. Derzeit plant die Branche den Bau und die Modernisierung von 84 großen Stromerzeugungsanlagen. Darüberhinaus gibt es viele kleine dezentrale Projekte, die insbesondere von Stadtwerken umgesetzt werden. Allerdings bestehen große Unsicherheiten sowohl bei der Realisierung von regenerativen als auch konventionellen Anlagen: Wie lassen sich Kraftwerke wirtschaftlich betreiben, die im Jahr 2020 durchschnittlich 40 Prozent weniger in Betrieb sein werden als heute? Wer haftet für Risiken beim Ausbau der Offshore-Windenergie? Wie kann die Planung von Kraftwerken, Windparks, Solaranlagen mit dem Ausbau der Netze synchronisiert werden? Welche Techniken zur Energiespeicherung müssen entwickelt werden?


Podiumsdiskussion
Bernhard Beck, Geschäftsführer, BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, Kolitzheim
Jean-François Cirelli, Vice-Chairman and President, GDF SUEZ SA, Paris/Frankreich (angefragt)
Henning R. Deters, Vorstandsvorsitzender, GELSENWASSER AG, Gelsenkirchen
Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik, WWF, Berlin
Tuomo Hatakka, Vorsitzender des Vorstandes, Vattenfall Europe AG, Berlin
Dr. Udo Niehage, Vorstandsbeauftragter Energiewende, Siemens AG, Erlangen

Moderation:
Ulrich Meyer, TV-Moderator, (Sat 1/"akte"), Berlin
16:15 - 17:00

Kaffeepause in der Ausstellung

17:00 - 17:45

FAZ-Gespräch: Zentral versus dezentral – gegenläufige Trends oder gemeinsame Perspektive?

Wie wird die neue Energiewelt aussehen: Megawindparks in der Nordsee, Talsperren mit Pumpspeicherkraftwerken in ganz Norwegen oder Einfamilienhäuser mit Solardach und Windrad im Garten? Unterschiedliche Vorstellungen herrschen in der deutschen Gesellschaft vor, wie sich eine Stromerzeugung, die 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien besteht, darstellen lässt. Mit zunehmendem Fortschritt der Energiewende wird aber deutlich, dass möglichst viele Optionen ausgeschöpft werden müssen. Welche Hoffnungen werden in die Dezentralität gesetzt? Wie viel Zentralität brauchen wir? Wie realistisch ist die Entlastung im Netzbereich durch zunehmende Verteilung der Erzeugung in der Region?

Dr. Georg Müller, Vorsitzender des Vorstandes, MVV AG, Mannheim
Dr. Rolf Martin Schmitz, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, RWE AG, Essen und BDEW-Vizepräsident
Ewald Woste, BDEW-Präsident und Vorsitzender des Vorstandes, Thüga Aktiengesellschaft, München

Moderation:
Andreas Mihm, Korrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.), Frankfurt am Main
17:45 - 18:00

Energiewende zwischen Politik, Wirtschaft und Medienöffentlichkeit

Holger Steltzner, Herausgeber, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main
18:00 - 18:30

Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin
18:30

Ende des 1. Kongresstages

ab 19:00

Bustransfer zum Kommunikationsabend

19:30

Kommunikationsabend im Spindler & Klatt


Im Anschluss an den ersten Kongresstag lädt der Hauptsponsor Gas-Union zu einem kommunikativen Abend im Spindler & Klatt ein. Die reizvolle Lage am Spreeufer verspricht einen außergewöhnlichen Sommerabend.
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