26. Juni 2014

Perspektiven im Strom- und Gasmarkt

Im Zuge der Energiewende verändern sich grundlegende Rahmenbedingungen im Strom- und Gasmarkt. Der stetig steigende Anteil subventionierter Erneuerbarer Energien sowie der perspektivische Rückgang gesicherter Kraftwerksleistung haben nicht nur direkte Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit sondern auch auf die zukünftigen Geschäftsfelder der Energieversorgungsunternehmen. Mit eigenen Kraftwerken versuchen Industrieunternehmen unabhängiger zu werden und Kosten einzusparen. Auch bei Privathaushalten besteht zunehmend der Wunsch sich durch Eigenerzeugung vom Versorgungssystem abzukoppeln. Denn der Eigenverbrauch ist in der Regel von Abgaben wie Netzentgelten befreit. Dies geht allerdings zu Lasten der übrigen Verbraucher, die das Versorgungssystem mit seiner Infrastruktur finanzieren. Diese Veränderungen in den Märkten erhöhen auch die Anforderungen an den Erhalt der Systemstabilität. Große Ungleichgewichte im Versorgungssystem stellen die Strom- und Gasnetzbetreiber zunehmend vor Herausforderungen.

  • Welche Auswirkungen hat die sinkende Wirtschaftlichkeit im Energy-only-Markt auf die Versorgungssicherheit?
  • Welche Konsequenzen hat der steigende industrielle und private Eigenverbrauch?
  • Wie können die Erneuerbaren Energien in den Markt integriert werden?
  • Michael G. Feist, Vorsitzender des Vorstandes, enercity, Hannover
  • PD Dr. Christian Growitsch, Direktor Anwendungsforschung und Mitglied der Geschäftsleitung, Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI), Köln
  • Werner Hesse, Geschäftsführer, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V., Berlin
  • Eberhard Holstein, Gründer und Geschäftsführer, Grundgrün Energie GmbH, Berlin
  • Dr. Ingo Luge, Vorsitzender der Geschäftsführung, E.ON Deutschland, E.ON SE, Essen


Moderation:
Henning Krumrey, Stellv. Chefredakteur und Leiter des Hauptstadtbüros, Wirtschaftswoche, Berlin

BDEW Kongress 2014 vom 24. bis 26. Juni 2014 in Berlin

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