28. Juni 2012

Podiumsdiskussion: Bürgerdialog - Akzeptanz von Innovationen und Investitionen

Die Energieversorgung der Zukunft ist ein vielbeachtetes Thema in der deutschen Gesellschaft. Obwohl in der Bevölkerung weitgehend Einigkeit über die Notwendigkeit des Klimaschutzes und der Verringerung des CO2-Ausstoßes besteht, ruft der Ausbau von Regenerativkraftwerken und Stromnetzen viele Bedenken und Widerstände hervor. Neue Technologien wie Carbon-Capture and Storage (CCS) werden häufig abgelehnt. Bürgerinitiativen bündeln das Engagement professionell und machen es sichtbar. Energieversorger diskutieren an runden Tischen mit betroffenen Anwohnern über Projekte. Mit dem Bürgerdialog ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen neuen Weg der Kommunikation gegangen. Auf den acht Bürgerkonferenzen und 22 lokalen Bürgerwerkstätten sowie in den fast 10.000 Beiträgen im Internet wurde deutlich, wie hoch das Interesse der Bürger an der Energiewende ist. Können die Menschen so besser „mitgenommen" werden? Was können die Unternehmen vom Bürgerdialog lernen? Welche dort erarbeiteten Ideen sind realitätstauglich? Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da? Ein Blick nach London auf die Vorbereitung der Olympischen Spiele kann zeigen, wie andere Branchen es schaffen, die Bürger von umfangreichen Modernisierungen der Infrastruktur von Beginn an zu überzeugen. Sind die Erfahrungen auf die Energiewende übertragbar?

  • Guido Franke, Teilnehmer des Bürgerdialogs, Lamspringe
  • Klaus Grewe, Senior Project Manager, Olympic Delivery Authority London (ODA), London/Großbritannien
  • Dr. Werner Hitschler, Vorstand, Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
  • Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin
  • Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Berlin


Moderation:
Anne Gesthuysen, TV-Moderatorin, Köln

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