29. Juni 2011

Podiumsdiskussion: Effiziente Speicherung: Die Schlüsselfrage des Systems

Mit zunehmender Fluktuation der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenkraftwerken verabschiedet sich die Energiebranche vom "Just-in-Time"-Prinzip und geht zur "Vorratshaltung" über: Da der weit überwiegende Anteil der Einspeisung aus Erneuerbaren Energiequellen aus meteorologischen Gründen nicht regelbar ist, steigt die Notwendigkeit, die Erzeugung aus Windstrom und Photovoltaik zu speichern. Bisher sind Pumpspeicherkraftwerke die einzige wirtschaftliche Möglichkeit, Schwankungen im Stromangebot aufzufangen. Als weitere Varianten werden Druckluftspeicher und die Umwandlung von Windstrom über die Elektrolyse in Methan diskutiert, welches dann über das weitverzweigte Erdgasnetz monatelang gespeichert werden kann. Technisch möglich, aber noch kaum verbreitet, sind leistungsstarke Batterien, sei es als stationäre Speicher oder im System der Elektromobilität. Lässt sich damit ein effizientes Gesamtsystem entwickeln?

Diskussion:

  • Gunnar Groebler, Head of Hydro Germany, Vattenfall Europe Generation AG, Hohenwarte
  • Rolf Hempelmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD, Berlin
  • Dr. Jörg Hermsmeier, Leiter Abteilung Forschung und Entwicklung, EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg
  • Mareike Jentsch, Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES, Kassel
  • Roger Kohlmann, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Berlin
  • Gregor Waldstein, Geschäftsführer, SolarFuel GmbH, Stuttgart


Moderation:
Werner Sonne, ARD-Morgenmagazin, Berlin

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