30. Juni 2010

Podiumsdiskussion: Effizientes Klimaschutzregime - Reguliert oder marktwirtschaftlich orientiert?

Große Erwartungen wurden in den UN-Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 gesetzt. Der gefundene Konsens ist eine Absichtserklärung ohne rechtsverbindliche Minderungsziele. Ein erneuter Paradigmenwechsel in den USA stellt den internationalen Emissionshandel zur Disposition. Wie geht es weiter mit dem Ziel eines effizienten und nachhaltigen internationalen Klimaschutzregimes? Auf welche Mechanismen setzt die Europäische Union, u.a. mit Blick auf einen Binnenmarkt für Erneuerbare Energien? Wenn die Marktfähigkeit von Erzeugungsarten das Ziel ist - wie weit tragen dann Subventionen? Und: Welche Rahmenbedingungen braucht die Energieforschung? Zur Diskussion auf dem Podium stehen die Instrumente der Energiepolitik und die Konsequenzen für die deutsche und europäische Energie- und Wasserwirtschaft. Führende Vertreter aus Politik, Umweltverbänden und der Energie- und Wasserwirtschaft reden über die notwendigen Parameter für Innovationen und Investitionen.

  • Jochen Flasbarth, Präsident, Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau
  • Prof. Dr. Klaus Gretschmann, Generaldirektor im Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union, Brüssel/Belgien
  • Jochen Homann, Präsident, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn
  • Dr. Felix Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut e.V., Berlin
  • Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stadtwerke München GmbH, München
  • Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender, EnBW AG, Karlsruhe


Moderation:
Maybrit Illner, Berlin

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