30. Juni 2011

Podiumsdiskussion: Energiehunger und globale Risiken: Trägt Europas "Strategie 2020"

Die Ereignisse in Japan machen das Spannungsfeld deutlich, in welchem die Energiebranche weltweit steht: Die drastisch ansteigende Energienachfrage soll durch CO2-arme Erzeugungstechnologien abgedeckt werden. Die EU-Energiestrategie 2020 setzt Schwerpunkte im Bereich Erneuerbarer Energien. Wirtschaftlich vernünftig und nachhaltig wäre es, die Potenziale der Erneuerbaren Energien europaweit entsprechend der geografischen und klimatischen Begünstigungen zu nutzen. Vorrausetzung dafür ist allerdings ein gemeinsamer Markt und ein entsprechender Ausbau des Stromnetzes. Die europäische Energiestrategie formuliert gemeinsame Ziele für sehr unterschiedliche energiewirtschaftliche Ausgangssituationen. Eine europaweit einheitliche Gestaltung beispielsweise der Förderung sollte daher mittelfristig angestrebt werden. Welche Maßnahmen sind zudem notwendig, um die Integration eines europaweiten Energiemarktes voranzutreiben?

Diskussion:

  • Dr. Jorgo Chatzimarkakis, Mitglied des Europäischen Parlaments, FDP, Brüssel/Belgien
  • Daniel Dobbeni, Präsident ENTSO-E, Brüssel/Belgien
  • Dr. Annette Loske, Hauptgeschäftsführerin, VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V., Essen
  • Dr. Michael Süß, Mitglied des Vorstandes, CEO Sektor Energy, Siemens AG, Erlangen
  • Dr. Johannes Teyssen, Vorsitzender des Vorstandes, E.ON AG, Düsseldorf


Moderation:
Ulrich Meyer, TV-Moderator, (Sat 1/"Akte"), Berlin

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