27. Juni 2012

Podiumsdiskussion: Herausforderung Komplexität - Energieerzeugung in der Wende

Bis zum Jahr 2030 soll nach dem Energiekonzept der Bundesregierung die Bruttostromversorgung in Deutschland zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Für die Energiebranche bedeutet dies einen grundlegenden Wechsel des bestehenden Systems. Dann wird ein wesentlicher Teil durch Energieträger bereitgestellt, deren Stromeinspeisung stark schwankt. Derzeit plant die Branche den Bau und die Modernisierung von 84 großen Stromerzeugungsanlagen. Darüberhinaus gibt es viele kleine dezentrale Projekte, die insbesondere von Stadtwerken umgesetzt werden. Allerdings bestehen große Unsicherheiten sowohl bei der Realisierung von regenerativen als auch konventionellen Anlagen: Wie lassen sich Kraftwerke wirtschaftlich betreiben, die im Jahr 2020 durchschnittlich 40 Prozent weniger in Betrieb sein werden als heute? Wer haftet für Risiken beim Ausbau der Offshore-Windenergie? Wie kann die Planung von Kraftwerken, Windparks, Solaranlagen mit dem Ausbau der Netze synchronisiert werden? Welche Techniken zur Energiespeicherung müssen entwickelt werden?

Podiumsdiskussion

  • Bernhard Beck, Geschäftsführer, BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, Kolitzheim
  • Jean-François Cirelli, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, GDF SUEZ SA, Paris/Frankreich
  • Henning R. Deters, Vorsitzender des Vorstandes, GELSENWASSER AG, Gelsenkirchen
  • Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik, WWF, Berlin
  • Tuomo Hatakka, Vorsitzender des Vorstandes, Vattenfall Europe AG, Berlin
  • Dr. Udo Niehage, Vorstandsbeauftragter Energiewende, Siemens AG, Erlangen


Moderation:
Ulrich Meyer, TV-Moderator, (Sat 1/"Akte"), Berlin

Nach dem Login (oben rechts) finden Mitglieder weitere Informationen und Serviceleistungen.