27. Juni 2012

Podiumsdiskussion: Markt oder Staat - Worauf bauen wir das Energiesystem der Zukunft?

Wettbewerb sorgt für Effizienz. Mit diesem Ziel wurde vor zehn Jahren mit der Liberalisierung der Energiemärkte in Europa begonnen. Im europäischen Vergleich hat sich Deutschland bei der Marktöffnung inzwischen eine Spitzenposition erarbeitet. Neue politische Ziele wie der Umbau der Energieversorgung zu einem Leitsystem erneuerbarer Energien, werfen nun die grundsätzliche Frage nach der Vereinbarkeit mit dem Wettbewerb auf. Kann ein marktwirtschaftliches System die vorgegebenen 80 Prozent Erneuerbare zuverlässig erreichen? Wie könnte eine staatliche Förderung aussehen, die genügend Spielraum für unternehmerisches Handeln und innovative Technologien lässt? Welche Perspektiven bietet der Energy-Only-Markt? Was können Kapazitätsmechanismen leisten? Achtet die Politik auf die Trennlinie zwischen reguliertem und nicht-reguliertem Bereich? Und wie geht es mit dem Binnenmarkt weiter: Gleichen sich die Wettbewerbsbedingungen wirklich an?

Podiumsdiskussion

  • Michael G. Feist, Vorsitzender des Vorstandes und Kaufmännischer Direktor, enercity, Hannover
  • Jochen Homann, Präsident, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn
  • Prof. Dr. Michael Köhler, Kabinettchef Günther Oettinger, Europäische Kommission, Brüssel/Belgien
  • Dr. Holger Krawinkel, Abteilungsleiter Energie & Umwelt, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), Berlin
  • Peter Terium, designierter Vorstandsvorsitzender, RWE AG, Essen
  • Hugo Wiemer, Geschäftsführer, Gas-Union GmbH, Frankfurt am Main


Moderation:
Dunja Hayali, ZDF-Moderatorin, Mainz

Nach dem Login (oben rechts) finden Mitglieder weitere Informationen und Serviceleistungen.