UN-Klimakonferenz Paris 2015

BDEW zum Start der UN-Klimakonferenz in Paris:

2-Grad-Ziel völkerrechtlich verbindlich verankern

Abkommen sollte klare Verfahren zur Zielerreichung in allen Staaten festlegen / Weltweit einheitliches Preissignal für CO2-Emissionen erforderlich

"Die Berichte und Analysen des Weltklimarates IPCC haben die Gefahren des Klimawandels immer wieder eindringlich zur Sprache gebracht. Das Klimaabkommen in Paris sollte deshalb das 2-Grad-Ziel als Obergrenze der Erderwärmung völkerrechtlich verbindlich verankern. Das Abkommen sollte darüber hinaus klare, verbindliche Verfahren festlegen, die die erforderlichen Minderungsbeiträge in den Staaten sichern", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute zum Auftakt der Klimakonferenz in Paris. Erforderlich sei deshalb auch ein transparenter und stringenter Monitoring-Prozess, der die Fortschritte bei der Umsetzung eines Klimaabkommens in vergleichbarer Form dokumentieren und mögliche Defizite aufzeigen kann. Das UN-Klimasekretariat könne hier auf Erfahrungen in der Umsetzung des Kyoto-Protokolls zurückgreifen. "Die internationale Staatengemeinschaft muss sich möglichst schnell auf das Ziel verständigen, gemeinsame Standards für Mess-, Berichts- und Verifizierungspflichten zu beschließen, da nur so das nötige Vertrauen zwischen Industrie, Schwellen- und Entwicklungsländern hergestellt werden kann." Mehr

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