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Konjunktur und Energieverbrauch

Monatsdaten, Fakten und Charts zur konjunkturellen Entwicklung, Strom-, Gas- und Fernwärmeverbrauch, Erzeugung von Strom und Fernwärme sowie Strom- und Gaspreisen.

Photovoltaikanlage mit Strommast im Hintergrund

© snvv / shutterstock

Die BDEW-Veröffentlichung „Konjunktur und Energieverbrauch“ enthält zahlreiche aktuelle Monatsdaten, Fakten und Charts zur konjunkturellen Entwicklung, Strom-, Gas- und Fernwärmeverbrauch, Erzeugung von Strom und Fernwärme und den Preisentwicklungen im Großhandelsmarkt für Strom und Gas sowie der CO2-Preise im Emissionshandel.

  • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete für das erste Quartal 2026 ein leichtes Wachstum in Höhe von 0,3 %.
  • Die Produktion im Produzierenden Gewerbe nahm im Mai insgesamt zu, dabei wurden in der Automobilindustrie und in den energieintensiven Industrien Zuwächse beobachtet.
  • Der Stromverbrauch (Nettostromverbrauch zzgl. Speicherdifferenzen und Netzverlusten) im Juni betrug 39,5 Mrd. kWh und lag damit kalendermonatlich 0,8 % über seinem Vorjahreswert. Normalarbeitstäglich war hingegen ein Rückgang um 1,1 % zu verzeichnen. Der Anteil der Erneuerbaren Energien lag im Juni bei 63 %.
  • Die Stromerzeugung lag im Juni 1,3 % unter Vorjahresniveau. Erneuerbare Energien lieferten rund 8 % weniger Strom als im Vorjahresmonat, dieser hatte sich jedoch auch durch außergewöhnlich gute Witterungsbedingungen ausgezeichnet. Die Erzeugung aus fossilen Energieträgern stieg dagegen um 16 %. 
  • Der Stromaustauschsaldo Deutschlands zeigte sich im Juni saisonal üblich positiv. Der Importüberschuss betrug 1,7 Mrd. kWh. 
  • Im Juni 2026 wurden in Deutschland nach ersten Daten 40,3 Mrd. kWh Erdgas verbraucht. Das entspricht einem Plus von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. 
  • Per Saldo wurden im Juni 24,1 Mrd. kWh Erdgas in die Erdgasspeicher eingespeichert. Am Monatsende waren die Speicher mit 102,9 Mrd. kWh befüllt, was einem Füllstand von 41,7 % entspricht.
  • Im April 2026 wurden nach vorläufigen Daten 11,6 Mrd. kWh Fernwärme (einschließlich Fernkälte) verbraucht; 9,7 % mehr als im Vorjahresmonat. Hauptursache war die im April vergleichsweise kühlere Witterung.
  • Die Termin- und Spotmarktpreise Gas entwickeln sich in Folge des Iran-Kriegs und der Schließung der Straße von Hormus weiterhin dynamisch. Die Preise am Spotmarkt Strom liegen im Juni hoch, Gründe finden sich hier neben dem Iran-Krieg auch in der schwächeren EE-Erzeugung. Die CO2-Zertifikatspreise zeigen einen moderat steigenden Trend.

Das Sonderthema in diesem Monat befasst sich mit der Entwicklung der Beheizungsstruktur in neuen Wohngebäuden und gibt einen Überblick über die Unterschiede in den Bundesländern.

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